"Keine Vorsichtsmaßnahme" Sorge um Jérôme Boateng nach Auswechslung in Rostow

, aktualisiert am 23.11.2016 - 21:20 Uhr
Jerome Boateng hat sich offenbar gegen Rostow verletzt. Foto: dpa

Die Auswechslung von Jérôme Boateng war wohl keine Vorsichtsmaßnahme, sondern hatte einen ernsthaften Hintergrund, wie Boateng nach der Partie zugibt.

 

Rostow - Der FC Bayern muss offenbar um Jérôme Boateng bangen. Vergrößert sich das Bayern-Lazarett wieder?

Bei der 2:3-Pleite in Rostow wurde der Bayern-Verteidiger in der 58. Minute ausgewechselt. Zuvor erlebte der Weltmeister einen durchwachsenen Abend. Er sah bei einem Gegentor nicht gut aus. Von der AZ gab's nach dem Spiel die Note 5.

Doch offenbar steckte mehr hinter der Auswechslung, als ein bloßer Wechsel, wie der Verteidiger nach der Partie gegenüber "Sport Bild" zugab: "Der Wechsel war keine Vorsichtsmaßnahme. Ich muss morgen zum MRT, es ist eine Muskelverletzung." Es handelt sich wohl um eine Verletzung im "vorderen Oberschenkelbereich". Der FC Bayern kündigte eine genaue Diagnose am Donnerstag an. Doch die Partie gegen Leverkusen am Samstag ist wohl ernsthaft in Gefahr.

Ein Boateng-Ausfall würde den Rekordmeister hart treffen, da auch Javi Martínez aktuell noch nicht fit ist. Somit stünden mit Mats Hummels und Holger Badstuber nur zwei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung.

 

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