Keine besondere Bedrohungslage Polizei mit erhöhter Präsenz an Fasching

Die Münchner Polizei will mit verstärkter Präsenz für Recht und Ordnung an den Faschingstagen sorgen. Foto: dpa

Die Münchner Polizei zeigt in den nächsten Tagen verstärkt in der Innenstadt Präsenz. Auch wird an neuralgischen Punkten Kameraüberwachung eingesetzt. Damit soll das Faschingstreiben sicher und reibungslos über die Bühne gehen.

 

München - In den nächsten Tagen wird es narrisch in München. Die Veranstaltungen und Faschingspartys ziehen wie jedes Jahr vermehrt nicht nur Feierlustige und Narren an, sondern auch Menschen, die die Gunst der Stunde nutzen wollen für Taschendiebstähle und ähnlich Delikte. Auch Körperverletzungen kommen in den Tagen öfters zur Anzeige. "Vermehrter Alkoholkonsum und menschliches Gedränge", so heißt es in schönstem Amtsdeutsch, macht die Polizei als verstärkende Faktoren hierfür aus.

Die Münchner Polizei wird die Veranstaltungen in bewährter Form betreuen. Sowohl uniformierte Polizeibeamte als auch Zivilbeamte werden in ausreichender Anzahl an den besonders betroffenen Plätzen vom Viktualienmarkt bis zum Stachus vor Ort sein.

 

Kameraüberwachung an neuralgischen Punkten

Auch die Vorgänge in der Silvesternacht in Köln finden bei der polizeilichen Einsatzplanung Berücksichtigung. Auch wenn sich in München nur vereinzelte Fälle ereignet haben, die bei weitem nicht die Dimension der Kölner Vorfälle erreicht haben, ist die Polizei entsprechend sensibilisiert. Als zusätzliche Maßnahme wird  am Rosenmontag und am Faschingsdienstag auf dem Münchner Marienplatz eine stationäre Videoüberwachung mit vier Kameras und Echtzeitüberwachung betrieben.

Entsprechende Hinweisschilder werden die Bevölkerung vor Ort darüber informieren.

Die Terrorwarnung zu Silvester schreckte viele Bürger auf, die Polizei betont aber, dass es in Bezug auf eine mögliche Bedrohung durch terroristische Aktivitäten aktuell für München keine konkreten Hinweise gibt.


 

 

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