Keeper glaubt dran Neuer: "Haben trotzdem noch alles in der eigenen Hand"

Der Weg nach oben ist noch nicht komplett versperrt: Manuel Neuer glaubt an seine Bayern. Foto: Andreas Gebert/dpa

1:2 im Hinspiel zu Hause - das wird eine richtig schwere Nummer beim Rückspiel in Madrid. Manuel Neuer glaubt trotzdem ans Weiterkommen.

München - Bitter war sie ja schon, die Niederlage gegen Real. Ohne Manuel Neuer wäre sie aber wohl sogar noch höher ausgefallen. Der Keeper parierte einige Mega-Chancen der Königlichen und sorgte so dafür, dass die Bayern im Rückspiel zumindest noch eine einigermaßen realistische Chance aufs Weiterkommen haben. Der Bayern-Torwart glaubt jedenfalls fest daran.

Im Interview mit dfb.de zeigt sich Manuel Neuer optimistisch, vor allem mit Blick auf die starke erste Halbzeit der Bayern im gestrigen Hinspiel: "Wenn wir da noch ein bisschen weniger Respekt vor Real Madrid gehabt hätten, dann hätten wir mit Sicherheit einen höheren Halbzeitstand gehabt. Wir wissen, dass wir die Tore erzielen können gegen Real. Die Möglichkeit war da. Wir haben trotzdem noch alles in der eigenen Hand."

Wie Neuer auch treffend feststellte, hatte es in der ersten Hälfte des Spiels überhaupt "nicht so ausgesehen, dass wir 1:2 verlieren." Die Bayern waren gut in der Partie, spielten sich Chancen heraus, hielten die Madrilenen so gut es ging vom eigenen Tor weg. Das schnelle Gegentor nach der Pause und vor allem der Platzverweis gegen Javi Martinez brachen den Bayern dann das Genick: "Die Gelb-Rote Karte spielt natürlich auch noch eine große Rolle für die zweite Halbzeit. Man kann nicht davon ausgehen, dass wir in Unterzahl das Spiel drehen. Wir können dann schon von Glück reden, dass wir nicht noch mehr Tore kassiert haben."

Eine realistische Einschätzung vom deutschen Nationalkeeper. Genauso realistisch aber seine Kampfansage für das Rückspiel: "Wir haben trotzdem noch alles in der eigenen Hand." Sein Wort in Fußballgottes Ohr.

 

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