Keeper denkt an Abschied Ulreich: "Ich würde zum VfB niemals Nein sagen"

Sven Ulreich will nicht seine ganze Karriere als Nummer zwei auf der Ersatzbank verbringen. Foto: firo/Augenklick

Sven Ulreich hat beim FC Bayern hinter Manuel Neuer keine Chance auf einen Stammplatz. Durchaus nachzuvollziehen, dass der Keeper über einen Wechsel nachdenkt.

 

München - Nicht Wenige wunderten sich vor knapp zwei Jahren über den Wechsel von Sven Ulreich zum FC Bayern München. Der Keeper war beim VFB Stuttgart zu einem gestandenen Bundesliga-Torwart gereift, dass er nun in Kauf nahm bei den Bayern hinter Manuel Neuer auf der Bank Platz zu nehmen, war für viele Fans und Experten unverständlich. Ganze vier Mal spielte Ulreich seit dem Sommer 2015 für die Münchner.

Und scheinbar bereut auch Ulreich mittlerweile seinen Wechsel an die Isar zumindest ein kleines bisschen, und denkt über einen Wechsel nach. Dem kicker sagte er: „Mir war die Voraussetzung bekannt, unter der ich gekommen bin. Das ist für mich auch okay. Aber wenn es die Möglichkeit gibt, im Sommer wieder regelmäßig bei einem Verein zu spielen, dann mache ich mir Gedanken, das wäre für mich ein interessantes Thema“, so der 29-Jährige, der zwischen 2009 und 2015 176 Bundesliga-Partien als Nummer 1 zwischen den Pfosten des VfB Stuttgart bestritt. „Irgendwann möchte man wieder zeigen, was man drauf hat“.

In Stuttgart hat es ihm anscheinend gut gefallen: „Der Verein hängt mir am Herzen, ich habe mich dort immer wohlgefühlt. Es waren andere Umstände, warum es auseinanderging. Ich würde zum VfB niemals Nein sagen, aber momentan sind sie auf der Torhüterposition mit Mitch Langerak gut aufgestellt.“ Und sich hinten anstellen kann er ja auch beim FC Bayern.

Zieht es Ulreich also zu einem ganz neuen Klub? „Ich bin für alles offen. Aber natürlich fühle ich mich in Deutschland wohl, die Bundesliga ist eine attraktive Liga. Ich fühle mich allerdings auch bei Bayern sehr wohl und sage nicht, dass ich unbedingt weg möchte.“

 

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