Initiative Sechzig im Sechzger TSV 1860: Fans haben Verständnis für Probleme beim Stadion-Ausbau

"Sechzig im Sechzger": Eine Aktion für den Stadion-Ausbau in der Westkurve Foto: Sechzig im Sechzger

Die Corona-Krise könnte die Umbaupläne des Grünwalder Stadions beeinträchtigen. Jetzt hat die Initiative "Sechzig im Sechzger" auf die Aussagen von Münchens dritter Bürgermeisterin Verena Dietl reagiert.

 

München - Macht die Corona-Krise den Ausbauplänen des Grünwalder Stadions einen Strich durch die Rechnung? "Ich würde jetzt nicht dafür auf den Tisch hauen. Es kann in dieser Finanzlage leider nicht erste Priorität haben", erklärte Münchens dritte Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) im Interview mit der AZ.

Die Initiative "Sechzig im Sechzger" hat nun auf die Aussagen der SPD-Politikerin reagiert. Diese seien für die Löwen-Anhänger "nachvollziehbar und verständlich", heißt es auf der Facebookseite der Stadion-Initiative.

Sechzig im Sechzger: Stadt befindet sich in einer besonderen Situation

"So ist uns und vielen anderen Löwenfans durchaus bewusst, dass sich die Landeshauptstadt München im Zuge der Corona-Auswirkungen in einer besonderen Situation befindet." Eine Abkehr oder ein Kurswechsel in der Stadion-Thematik sei aber nicht zu erkennen.

Der Ausbau des Sechzgerstadions stehe im Koalitionsvertrag der neuen Rathauskoalition und sei mitnichten abgesagt. "Dem Ziel eines ligaunabhängigen Verbleibs der Münchner Löwen in Giesing ist aus unserer Sicht somit kein Abbruch getan", heißt es in dem Facebook-Post der Initiative "Sechzig im Sechzger".

 

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