In Zügen und Bahnhöfen Zur Deeskalation: Deutsche Bahn setzt Wiesn-Spezialeinheit ein

Die Wiesn-Spezialeinheit an der Hackerbrücke. Foto: Sven Hoppe/dpa

Erstmals setzt die Deutsche Bahn während der Wiesn eine Spezialeinheit in Zügen und Bahnhöfen ein. Die Mobile Unterstützungsgruppe soll deeskalieren und notfalls körperlich einschreiten.

 

München - Während der Wiesn setzt die Deutsche Bahn (DB) für die Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen zum ersten Mal speziell ausgebildete Einsatzkräfte ein.

Die Mitarbeiter sollen bei gefährlichen Situationen, zum Beispiel bei Schlägereien unter Betrunkenen, deeskalieren, aber auch körperlich einschreiten. Die Verantwortlichen der Bahn in Bayern haben die Mobile Unterstützungsgruppe am Freitag in München vorgestellt.

Zehn Personen in der Spezialeinheit

Derzeit sei die Einheit im Freistaat zehn Mann stark, hieß es von der DB-Sicherheit. Zum Jahresende soll die Gruppe auf 15 Männer und Frauen vergrößert werden. Sie sollen in Zukunft unter anderem bei riskanten Fußballspielen und Volksfesten jeweils nach Bedarf zum Einsatz kommen. Die Idee für die Unterstützungsgruppe geht auf ein Maßnahmenpaket von Polizei, Bahn und Bundesregierung zurück.

Zum Oktoberfest werden vom 21. September an allein am Münchner Hauptbahnhof täglich rund 850.000 Reisende erwartet. An der S-Bahnstation Hackerbrücke in der Nähe des Festgeländes rechnet die Bahn jeden Tag mit 150.000 Fahrgästen. Die Bundespolizei setzt in den zwei Wochen während der Wiesn rund 250 Beamte ein.

 

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