"In den nächsten Tagen" TSV 1860: Trotz Ismaik-Blockade - "die Bayerische"-Boss Gräfer kündigt Geldfluss an

Führungsriege bei "die Bayerische": der Vorstandsvorsitzende Dr. Herbert Schneidemann (li.) und Vorstand Martin Gräfer. Foto: pm

Hasan Ismaik stimmt dem Sponsoring-Angebot von "die Bayerische" nicht zu, und doch erklärt der Hauptsponsor nun, das Geld an den TSV 1860 zu überweisen.

 

München - Jetzt kommt Bewegung rein beim TSV 1860! 

"die Bayerische" wird ihr Sponsoring erhöhen

Martin Gräfer, Vorstand von Hauptsponsor "die Bayerische", hat in einem Facebook-Posting angekündigt, "dass wir in der nächsten Woche die schriftlichen Vereinbarungen unterzeichnen können. Damit sollte die Sportliche Leitung über mehr Handlungsspielräume verfügen". 

In den vergangenen Tagen seien demnach "die inhaltlichen Details unseres erweiterten Sponsoringmanagements" mit der Geschäftsführung der KGaA abgestimmt worden. Nach AZ-Informationen wurde über zwei Pakete verhandelt: Zum einen eine Erhöhung des bisherigen Hauptsponsorings von 700.000 Euro auf etwa 1,1 Millionen Euro jährlich. Zum anderen ein Erwerb der Namensrechte am Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) der Löwen für 500.000 Euro für zwei Jahre.

TSV 1860: Neues Geld für neue Spieler

Mit dem frischen Geld sollen die kurzfristigen Verpflichtungen von zwei Spielern, einem Innenverteidiger und einem Stürmer, ermöglicht werden. Markant: Investor Hasan Ismaik und dessen Statthalter Athanasios "Saki" Stimoniaris hatten zuletzt dem Sponsoring-Deal nicht zugestimmt. Ismaik teilte in einem Rundumschlag auf Facebook stattdessen gegen Geschäftsführer Michael Scharold und den e.V. des TSV 1860 aus.

Gräfer wiederum sprach in seinem Post dem angezählten Löwen-Boss Scharold sein Vertrauen aus. Man arbeite "seit dem dramatischen Doppelabstieg und den darauffolgenden Rettungsmaßnahmen gerne und konstruktiv zusammen". Scharold habe "in dieser kritischen Phase eine besonders wichtige Rolle eingenommen".

"die Bayerische" wirbt für Respekt beim TSV 1860

Der Vorstand des Versicherers ging zudem mit positivem Beispiel voran, wenn es darum geht, für gegenseitigen Respekt bei Sechzig zu werben.

"Unser Respekt gilt aber auch allen handelnden Akteuren im Aufsichtsrat, dem Verwaltungsrat des TSV 1860 München e.V. sowie den Gesellschaftern der KGaA", schrieb er. Ob es was bringt?

 

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