Leiche im Oman gefunden Schock-Nachricht: Star-DJ Avicii ist tot

, aktualisiert am 21.04.2018 - 11:12 Uhr
Star-DJ Avicii ist tot aufgefunden worden - im Alter von 28 Jahren. Foto: imago

Star-DJ Avicii - in Stockholm als Tim Bergling geboren - ist im Alter von 28 Jahren gestorben. Seine Leiche wurde im Oman gefunden - die Todesursache ist noch unklar.

Der schwedische DJ und Produzent Avicii ist Medienberichten zufolge gestorben. Tim Bergling, wie der 28-Jährige mit bürgerlichem Namen hieß, sei am Freitag in Maskat, der Hauptstadt des Oman, tot aufgefunden worden, berichtete die Zeitung Dagens NyheterSeine Sprecherin teilte mit: "Die Familie ist am Boden zerstört, und wir bitten alle, ihr Bedürfnis nach Privatsphäre in dieser schwierigen Zeit zu respektieren." Weitere Informationen werde es nicht geben. Auch andere Medien meldeten den Tod. Nähere Informationen zur Todesursache gab es zunächst nicht.

Avicii hatte 2013 mit "Wake me Up" einen Sommerhit gelandet. Es ist laut GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) der Song mit den zweitmeisten Downloads überhaupt in Deutschland.  Er galt als einer der erfolgreichsten Musikmixer der Elektropopbranche. Er arbeitete mit Chris Martin (Coldplay), Jon Bon Jovi, Robbie Williams und Madonna zusammen. Das britische DJ Magazine kürte ihn 2012 und 2013 zum drittbesten Discjockey. Auf der Top-100-Liste war er 2017 noch auf Platz 28.

Avicii spielte bereits seit 2016 keine Live-Konzerte mehr

Der Star-DJ zog sich bereits im Jahr 2016 von den Live-Bühnen zurück und spielte seitdem keine Konzerte mehr. Damals waren noch Zeitprobleme als Grund genannt. Der schwedische DJ kämpfte jedoch seit langem mit starken gesundheitlichen Problemen. So musste er sich bereits im Jahr 2014 die Gallenblase und den Blinddarm entfernen lassen. Noch im selben Jahr sagte sein Management überraschend eine komplette Tour ab und begründete dies ebenfalls mit gesundheitlichen Problemen.

Erst vor wenigen Tagen hatte er bei Facebook geschrieben, er fühle sich geehrt, für die Billboard Music Awards 2018 nominiert zu sein. Auf keinen Fall solle man die Show im Mai verpassen. Seit 1990 werden die Billboard Music Awards jährlich von dem gleichnamigen Fachmagazin verliehen, sie basieren größtenteils auf Chartplatzierungen.

 

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