Hürde 1.000 Unterschriften Diese Kleinparteien werden zur Kommunalwahl in München antreten

Emily Engels ist Rathaus-Reporterin der Abendzeitung.
, aktualisiert am 03.02.2020 - 17:34 Uhr
Die Partei Mut, gegründet von Claudia Stamm (fünfte von links) hat die 1000-Unterschriften-Hürde knapp geschafft. Foto: Daniel von Loeper

Nicht jeder kleinen Partei ist es gelungen, genug Unterstützer zu finden. Wer bei der Wahl im März kandidieren darf – und wer nicht.

 

München -  "Das war nichts für schwache Nerven", schreibt Claudia Stamm, Gründerin der Partei Mut. Am letzten Tag der Eintragungsfrist für die Stadtratskandidatur schaffte ihre Partei die 1.000-Unterschriften-Hürde. Sie spricht von einem "Happy-End im Unterschriftenkrimi".

Mut will unter anderem für Bürgerrechte, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Vielfalt in München kämpfen. Um zur Kommunalwahl im März zugelassen zu sein, musste sie als Partei, die nicht aktuell im Münchner Stadtrat sitzt, 1000 Unterschriften sammeln

Neben Mut und der München-Liste haben es folgende Parteien und Wählerlisten geschafft:

  • Fair – Freie Allianz für Innovation und Rechtsstaatlichkeit: Die Liste will die Interessen von Münchnern mit Migrationshintergrund vertreten.
  • Die Partei: Die Satirepartei hat schon zwei Sitze im Europaparlament und will jetzt auch in München Politik machen.
  • Zusammen Bayern: Die Partei hat eine multikulturelle Stadtratsliste zusammengestellt.
  • Volt: Die erste paneuropäische Partei möchte grenzübergreifend Politik machen – für ein föderales Europa

Verdächtig still war es am Montag um die Piratenpartei/Demokratie in Bewegung und die Tierschutzpartei – trotz mehrfacher Anfrage. Die endgültigen Ergebnisse wird das Wahlamt der Stadt am Dienstag bekanntgeben.

 
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