Hinter Neuer und Ulreich Stefan Effenberg: Nübel "eher die Nummer drei" im Tor des FC Bayern

Stefan Effenberg (r.) hat sich zur Torhüter-Situation beim FC Bayern geäußert. Foto: Guido Kirchner/Rolf Vennenbernd/dpa, AZ-Montage

Laut Stefan Effenberg könnte Bayern-Neuzugang Alexander Nübel kommende Saison möglicherweise sogar nur Torwart Nummer drei werden. Vorausgesetzt, die Münchner verlängern mit Ersatztorhüter Sven Ulreich.

 

München - Für den ehemaligen Fußball-Nationalspieler Stefan Effenberg hat Torhüter Alexander Nübel mit seinem Wechsel zum FC Bayern seine Laufbahn aufs Spiel gesetzt. "Um es klar zu sagen: So eine Entscheidung kann ihn die Karriere kosten", schrieb Effenberg in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal "t-online".

Effenberg: Nübel braucht Spielpraxis

Nübel droht nach der Vertragsverlängerung der Münchner mit Kapitän Manuel Neuer bis mindestens 2023 ein Platz auf der Bank. Verlängern die Münchner auch den im Sommer 2021 auslaufenden Vertrag mit Ersatzkeeper Sven Ulreich, "bleibt er eher die Nummer drei", schrieb Effenberg. "Damit kann er sich auf keinen Fall zufrieden geben. Nübel muss spielen, um besser zu werden und seine Persönlichkeit zu entwickeln – und zwar auf hohem Niveau."

Laut Effenberg gebe es zwei Möglichkeiten für Nübel, der bei Schalke 04 nach Bekanntgabe seines Wechsels seinen Stammplatz und auch das Kapitänsamt verloren hatte. "Entweder Nübel geht gestärkt aus dieser Situation hervor und wird ein richtig großer Torwart. Oder er wird seine Karriere mittelfristig jenseits der Bundesliga fortsetzen, wenn er das nicht packt", schrieb der 51-Jährige.

 

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