Heimniederlage FC Bayern Basketball: Die Hoffnung stirbt

Die Bayern-Basketballer haben in der Euroleague verloren. Foto: sampics/Augenklick

Auch gegen die Basken aus Vitoria bleiben Bayerns Basketballer ihrer chronischen Schwäche in der Euroleague treu.

 

München - Selbst die eigenen Fans glauben nicht mehr wirklich dran: Nur 4.345 Zuschauer waren am Mittwochabend zum Euroleague-Spiel in den Audi Dome gekommen – dabei hatten die großen Brüder von der Fußballabteilung an diesem Abend gar keinen Spätdienst, sondern bloß die mäßig spannende Konkurrenz aus Leverkusen und Frankfurt.

Münchens Basketball-Fans bewiesen mit ihrem Fernbleiben allerdings einen guten Riecher: Auch das Heimspiel gegen Baskonia Vitoria-Gasteiz ging verloren, diesmal mit 71:80 (41:44).

Haben Bayerns Basketballer noch eine Chane auf die Playoffs?

Um es in der Diktion des Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß zu sagen: The trend is gerade nicht der friend der Bayern-Basketballer, zumindest nicht im internationalen Geschäftszweig. Nach 27 Spieltagen haben die Bayern weiterhin acht Siege auf dem Konto und somit nur noch eine theoretische Chance auf die Teilnahme an den Playoffs. Bester Werfer der Partie war mal wieder der ehemalige NBA-Star Greg Monroe mit 18 Punkten. Die 19. Pleite konnte aber auch der US-Amerikaner nicht verhindern, sodass die Bayern in der Tabelle weiterhin auf dem irgendwie peinlichen vorletzten Platz stehen bleiben.

Schon zu Beginn der Partie hatten die Hausherren große Probleme. Zwei Minuten lang blieben sie ohne Wurfversuch, lagen schnell mit 0:7 zurück. Erst mit der Hereinnahme von Spielmacher Maodo Lo lief es besser: Beim Stand von 10:9 gingen die Gastgeber gar in Führung wie auch zu Beginn der zweiten Halbzeit, als es 50:48 hieß. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer: Mal wieder häuften sich die Ballverluste, so dass die Basken davonzogen. Kapitän Danilo Barthel nach der Partie bei Magenta Sport: "Das ist bitter. Bei uns haben sich die Fehler der Vergangenheit eingeschlichen. Das müssen wir aufarbeiten."

Viel Zeit bleibt nicht. Schon heute geht es für den Bundesliga-Spitzenreiter in der Euroleague beim FC Barcelona weiter. Dort sitzt ein gewisser Svetislav Pesic auf der Bank, und der ist für vieles bekannt, aber nicht für Gastgeschenke.

 

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