Hätten Sie es gewusst? Diese Hausmittel helfen gegen nervige Flecken und Schweißgeruch

Bei Temperaturen über 30 Grad zerfließt das Eis in Minuten und man selbst kommt schon im Sitzen ins Schwitzen. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Bei den tropischen Temperaturen zur Zeit kann einem schon mal heiß werden. Welche Hausmittel gegen nervige Flecken (und den Schweißgeruch) helfen und welche Mittel gegen typische Sommer-Flecken helfen.

 

Endlich ist Sommer! Allerdings heißt das auch: Der Kampf gegen Schweißflecken ist ebenso zurück. Was hilft gegen die peinlichen Ränder an der Kleidung? Und was gegen den Geruch? Die Experten der Plattform Helpling haben einfache Tricks parat. Schauen Sie am besten gleich mal in der Küche – Sie brauchen dafür Backpulver, Zitronen oder auch Teebeutel.

Backpulver: Der ultimative Schweiß-Killer

Es ist eine Allzweckwaffe – egal ob gegen Schweißflecken, Geruch in der Kleidung oder in den Schuhen. Denn Backpulver wirkt antibakteriell.

Gegen Schweißgeruch: Der Tipp der Helpling-Experten: "Legen Sie Ihre verschwitzte Kleidung in warmes Wasser und geben ein Päckchen Backpulver hinzu." Das Sommerkleid, das T-Shirt oder auch die kurze Hose sollten mehrere Stunden darin eingeweicht werden. Danach wie gewohnt in die Waschmaschine.

Gegen Schweißflecken: Die betroffenen Stellen sollte man anfeuchten und mit Backpulver einreiben. Auch das muss mehrere Stunden einwirken. Bevor die Kleidung normal in die Waschmaschine kommt, sollte das Backpulver mit klarem Wasser abgespült werden. Sollte der Geruch nur unter den Achseln sein, empfiehlt Helpling: "Weichen Sie nur die Ärmel in warmem Wasser ein und geben jeweils ein halbes Päckchen Backpulver hinzu. Somit schonen Sie die Fasern, die keine Flecken haben." Danch normal in die Waschmaschine.

Gegen Schweiß in den Schuhen: Auch hier hilft Backpulver gegen Gerüche und Feuchtigkeit. "Verteilen Sie dafür ein Päckchen Backpulver im Inneren der Schuhe und lassen Sie dies über Nacht einwirken." Am nächsten Morgen einfach über dem Mülleimer auskippen – und wieder rein in den Schuh.

Von der Obstschüssel in die Waschmaschine: Das kann die Zitrone

Bakterien können Zitronensäure gar nicht leiden.

Gegen Schweißgeruch: Dafür eine Schüssel mit warmem Wasser füllen und den Saft einer Zitrone hinzugeben. Die Kleidung sollte für ein bis zwei Stunden darin eingeweicht werden. Danach ab in die Trommel und normal waschen.

Gegen Schweißflecken: "Geben Sie die Säure direkt auf den Fleck und lassen Sie sie einwirken." Wird das Kleidungsstück im Anschluss in die Sonne gelegt, bleicht die UV-Strahlung den Fleck aus. Aber Obacht: Ist die Kleidung sehr bunt, kann die Säure zum Verblassen führen. Daher eignet sich dieser Trick vor allem bei heller beziehungsweise weißer Kleidung.

Tipp für Teetrinker: Stecken Sie den Beutel in den Schuh

Die Schuhe auf den Balkon stellen und auslüften lassen, bringt nichts? Um die gesamte Feuchtigkeit aus dem Schuh aufzusaugen, kommt über Nacht ein trockener Teebeutel in die Schuhspitzen. Es muss kein neuer Beutel sein, ein gebrauchter tut’s auch.

Essig in der Wäschetrommel: Klingt seltsam, hilft aber!

Die Sommerkleidung landet in der Waschmaschine und damit auch der Schweiß. Um die Maschine von Gerüchen zu befreien, gibt man eine Kappe Essigessenz zum normalen Waschgang dazu. Und zwar direkt in die Wäschetrommel.
Warum hilft das? Essig wirkt desinfizierend und neutralisiert den Schweißgeruch.

Aber keine Sorge: Nach dem Waschgang riecht die Kleidung nicht danach. Klamotten darin einweichen ist dagegen nicht zu empfehlen, weil die Säure zu aggressiv ist.

Weichspüler? Tabu!

Sie geben routiniert zu jedem Waschgang eine Kappe Weichspüler hinzu? Auch bei Socken? Das ist laut den Helpling-Experten nicht gut, gerade im Sommer. "Weichspüler führt dazu, dass der Stoff weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann. Die Folge: Die Füße schwimmen im Schweiß und das riecht man."

So entfernen Sie Eisflecken aus der Kleidung

Schoko, Erdbeer, Himbeere – Eis landet im Sommer gern dort, wo es nicht soll: auf der Hose zum Beispiel.

Laut den Experten von Helpling muss man dann schnell sein. Die Eis-auf-Kleidung-Erste-Hilfe: "Mit etwas Mineralwasser können Sie den Fleck vorsichtig heraustupfen. Die enthaltene Kohlensäure löst den Farbstoff aus der Faser und der Fleck wird nach und nach verblassen." Aber nicht nur Schnelligkeit braucht es, sondern auch etwas Geduld: Man sollte so lange tupfen, bis der Fleck kaum mehr zu sehen ist.

Und dann? "Wenn Sie die Hose dann in die Sonne legen, kann die Fleckenkraft der UV-Strahlen wirken: Sie bleicht den Fleck nämlich zusätzlich aus." Letzte Reste kann dann die Waschmaschine wegwaschen.

So entfernen Sie Sonnencreme-Flecken aus der Kleidung

Der Schutz vor den Sonnenstrahlen ist nicht nur auf der Haut gelandet, sondern auch auf dem schönen Sommerkleid? Das ist nicht so schlimm – falls Sie Spülmittel zur Hand haben. Die Plattform Helpling rät: "Nehmen Sie ein feuchtes Tuch und geben Sie diesem ein wenig Spülmittel hinzu – wenige Tropfen reichen.

Anschließend brauchen Sie den Fleck damit nur noch auszuwischen. Das Geschirrspülmittel löst das in der Sonnenmilch enthaltene Fett wie von Zauberhand."

So entfernen Sie Grillkohle-Flecken aus der Kleidung

Nach der Arbeit noch gemütlich grillen – wäre da nicht die Grillkohle ans T-Shirt geraten. Der Expertentipp: "Es ist nur Ruß, den Sie im besten Fall durch einfaches Abklopfen des Shirts wieder entfernen können." Obacht: Finger weg vom feuchten Tuch! "Asche löst sich nicht in Wasser und der Fleck verschmiert nur und wird größer."

Stattdessen: "Streuen Sie etwas Salz auf den Fleck. Lassen Sie es für mehrere Stunden einwirken und klopfen es danach ab." Anschließend sollte man das Kleidungsstück so heiß wie möglich waschen – aber immer unter Berücksichtigung der Waschempfehlung des Etiketts.

So wird das Wetter in den kommenden Tagen

 

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