Geschichten von der Säbener AZ-Serie: Thiago und sein Talent fürs Grobe

, aktualisiert am 09.04.2020 - 10:32 Uhr
Ihn trifft die Zwangspause wohl mit am härtesten: Thiago. Foto: dpa

In der neuen Miniserie "Geschichten von der Säbener" geht es um die kleinen, amüsanten Heimlichkeiten der Bayern-Profis, die selbst die treuen AZ-Leserinnen und -Leser vielleicht noch nicht kannten. Heute: Thiago.

 

München - Eine Pandemie kommt eigentlich immer zum falschen Zeitpunkt. Für Thiago kam sie zum falschesten. Fußballerisch zumindest. Der quirlige Achter befindet sich in seiner siebten Saison bei den Bayern in der Form seines Lebens.

An guten Tagen konnte man schon immer sehen, warum Pep Guardiola einst bei Amtsantritt nur ihn oder gar nix wollte. Kein Wunder, die Gene hat Thiago von seinem Papa Mazinho, früher Weltmeister mit Brasilien (1994).

In Barcelonas bekannter Kaderschmiede La Massia erhielt das Talent seinen Feinschliff: Heraus kam die perfekte Symbiose aus spanischem Tiki-Taka und brasilianischem Ballzauber.

Früher auf dem Fußballplatz: Thiago grätscht Rafinha, bis er umfällt

Unter Hansi Flick zeigt Thiago aber eine ganz neue, seine raue Seite. Thiago grätscht, Thiago kämpft, Thiago beißt. Dass der Hispano-Brasilianer auch ein gewisses Talent fürs Grobe hat, das wusste zumindest seine Familie schon lange, vor allem Thiagos kleiner Bruder Rafinha, der heute seine Brötchen in Spanien bei Celta Vigo verdient.

Auf der Videoplattform Youtube kursiert ein gut sechsminütiger Clip, der Thiago und Rafinha noch als süße Knirpse beim Spielen auf dem Fußballplatz zeigt. Klein-Thiago überzeugt im Bruderduell allerdings nicht mit technischer Finesse.

Ganz im Gegenteil: Erst bringt er Rafinha per fieser Grätsche von hinten zu Fall, später verpasst er seinem kleinen Bruder auch noch einen Tritt in die Weichteile. Autsch!

Wenn’s drauf ankommt, kann Thiago auch ganz schön fies sein.

 

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