Gerüchte um RB-"Maschine" FC Bayern: Wird Leipzigs Upamecano der neue Boateng?

Dayot Upamecano läuft seit 2016 für RB Leipzig auf - nun soll der FC Bayern Interesse zeigen. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der FC Bayern zeigt Interesse an Dayot Upamecano von RB Leipzig. Beerbt er Jérôme Boateng?

 

München - Es ist kein Geheimnis, dass die Tage von Jérôme Boateng (31) beim FC Bayern gezählt sind. Spätestens im Sommer wird sich der Innenverteidiger aus München verabschieden, nach der Leihe von Alvaro Odriozola (24) ist aber auch ein Wechsel in dieser Transferperiode möglich. Nach AZ-Informationen war die Verpflichtung eines weiteren Abwehrmanns die Voraussetzung für einen Boateng-Abschied. Aktuell gibt es allerdings noch keine konkreten Verhandlungen mit einem interessierten Klub. Dies kann sich bis zum 31. Januar freilich ändern. Bayern ist weiter gesprächsbereit.

Zur neuen Saison brauchen die Münchner definitiv einen Boateng-Ersatz – und offenbar führt die Spur nun nach Leipzig, genauer gesagt zu Dayot Upamecano, an dem Bayern laut Sky und "Sport Bild" Interesse zeigt.

Auch Arsenal und Barcelona sind an Upamecano dran

Der 21-jährige Franzose spielt seit 2017 für die Sachsen, seinen 2021 auslaufenden Vertrag hat er bislang nicht verlängert. Heißt: Im Sommer könnte RB letztmals eine hohe Ablösesumme für Upamecano einnehmen. Dessen Marktwert liegt bei 50 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de). Viel Geld, zweifellos. Doch mit Upamecano (1,86 m groß, 90 kg schwer) würde man einen robusten Spieler verpflichten, der am Anfang seiner Laufbahn steht. Ganz nebenbei könnte man einen Rivalen schwächen. Dieser Nebeneffekt hat den Münchnern in der Vergangenheit ja oft gut gefallen.

Schon 2016, als Upamecano von RB Salzburg zu Leipzig wechselte, soll der Franzose Thema in München gewesen sein. Ein Transfer dürfte in jedem Fall kompliziert werden, denn auch der FC Arsenal und der FC Barcelona verfolgen Upamecanos Entwicklung.

In dieser Saison kam der Verteidiger für Leipzig in 20 Spielen zum Einsatz, Trainer Julian Nagelsmann bezeichnet seinen Abwehr-Koloss als "Maschine". Er wäre also ein passender Boateng-Erbe.

 

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