Gelbgesperrt! FC Bayern: Kimmich leidet, weil er gegen Liverpool nicht dabei ist

Haut sich gegen Herthas Maximilian Mittelstädt rein: Bayern-Verteidiger Joshua Kimmich. Foto: Matthias Balk/dpa

Während der FC Bayern zumindest vorübergehend zu Spitzenreiter Borussia Dortmund aufschließt, ärgert sich Joshua Kimmich noch über seine Gelb-Sperre für das Rückspiel gegen Liverpool. 

 

München – Das 1:0 gegen Hertha BSC Berlin war ein Arbeitssieg und in erster Linie ein weiterer Dreier im Wettrennen um die Tabellenspitze. Joshua Kimmich sagte nach dem Spiel in der Mixed Zone: "Der Blick auf die Tabelle macht wieder Spaß, jetzt schauen wir mal wie Dortmund spielt, wenn sie nicht gewinnen, haben wir es wieder selber in der Hand." Kimmich schränkte aber ein: "Es ist gut, dass wir zwei Mal zu Null gespielt haben, man hat aber schon gemerkt, dass wir nicht so viele Torchancen hatten. Gegen Liverpool lief nicht viel nach vorne und heute waren wir auch nicht zwingend im Spiel nach vorne".

Stichwort Liverpool: Eine Sache, die den 24-Jährigen seit letzter Woche schwer beschäftigt, ist seine Gelbe Karte im Hinspiel. Kimmich ist damit für das Rückspiel am 13. März (21 Uhr, Sky und AZ-Liveticker) gesperrt. "Die Situation ist mir schon oft durch den Kopf gegangen, ich habe es mir schon ein paar Mal angeguckt und ich weiß nicht, ob man unbedingt Gelb geben muss. Auf der einen Seite war es ein dummes Foul, auf der anderen Seite glaube ich nicht, dass jeder Schiedsrichter Gelb gibt."

Kimmich fehlt dem FC Bayern gegen Liverpool: "Brutal bitter"

Nicht dabei sein zu können, wenn es für den FC Bayern im eigenen Stadion um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League geht, ist für den ehrgeizigen Kimmich ein harter Schlag: "Es ist schon brutal bitter, ich war in der Kabine schon sehr traurig und bin es jetzt immer noch".

Der FC Bayern ist damit auf der Außenverteidigerposition gegen Liverpool auf Rafinha angewiesen, der sich nach dem Spiel gegen Hertha, einem weiteren ohne Einsatzzeit, mit vorwurfsvollen Worten an seinen Trainer Niko Kovac gewandt hatte. 

Weitere Stimmen nach dem Spiel gegen Hertha aus der Mixed Zone

Hasan Salihamidzic über...

... die Tabellensituation: "Der Blick auf die Tabelle interessiert mich überhaupt nicht, wir haben noch elf Spiele und da sind noch viele Punkte zu vergeben. Wir dürfen nur auf uns schauen und vor unserer Tür kehren, alles andere ist für mich uninteressant".

... Javi Martínez: "Javi hat es in Liverpool und heute sehr gut gemacht und hat dazu heute noch ein Tor geschossen. Man kann ihn als Mann der Woche bezeichnen. Javi ist ein super Typ und ein positiver Junge, der immer eine gute Einstellung hat. Er hat sich diese Woche reingeworfen und ich bin sehr zufrieden wie es für ihn gelaufen ist".

... Rafinhas Klage über zu wenig Einsatzzeit: "Ich verstehe, dass Rafinha unzufrieden ist, weil er längere Zeit nicht gespielt hat, aber auch bei ihm werden die Spiele wieder kommen, weil Josh ausfällt und er auch davor wieder seine Minuten bekommen wird. Es ist verständlich, aber wir sind alle daran interessiert, dass wir in Phasen, wo jeder gebraucht wird zusammenrücken. Phasen, wo man nicht so viel spielt, muss man auch mal schlucken, den Mund abputzen und im Training Gas geben. Das sieht der Trainer und man wird belohnt.

Niklas Süle über...

... den Mix Defensive/Offensive: "Es gibt natürlich Selbstvertrauen wenn man in Liverpool die Null hält und als Team sehr gut und kompakt verteidigt. Heute war ein unglaublich schweres Spiel, weil es vor allem Mental viel Kraft gekostet hat. Uns hat heute die Kraft gefehlt, auch im Kopf. Dass sieht man daran, dass wir in der ersten Halbzeit gute Umschaltsituationen hatten, wo wir in der Vorwärtsbewegung ganz leicht den Ball verloren haben. Es war auch nicht alles schlecht heute, haben das Spiel wieder dominiert, aber es nicht geschafft, die letzten Pässe ins torgefährliche Drittel der Hertha zu spielen. Wenn wir es jetzt noch hinbekommen Defensive mit Offensive zu paaren, ist viel möglich dieses Jahr"

... die allgemeine Situation: "Die Ausgansposition ist gerade sehr gut für uns, wir sind im Pokal weiter, haben in Liverpool ein gutes Spiel in der Champions League gemacht und sind momentan punktgleich mit Dortmund. Wenn wir es vor der Winterpause so gehört hätten, hätten wir es alle unterschrieben, wie es bis jetzt gelaufen ist. Können mit unserer Situation momentan zufrieden sein und noch einiges gewinnen diese Saison"

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