Gebhart, Weber, Wein Verletzten-Trio der Löwen: Geht's schon besser?

Muskelbündelriss: Timo Gebhart, Am Sprunggelenk verletzt: Kapitän Felix Weber, Fit nach einer Wadenblessur: Daniel Wein. Foto: sampics/Augenklick

Spielmacher Gebhart, Kapitän Weber und Abräumer Wein fehlten den Löwen zuletzt. Nur einer aus dem maladen Trio ist fit fürs Spitzenspiel gegen Schweinfurt. Gebhart hat trotzdem Grund zur Freude.

 

München - Vaterfreuden bei Timo Gebhart! Genauer gesagt: Vater-Vorfreuden. In rund einem halben Jahr wird der derzeit verletzte Spielmacher des TSV 1860 zum ersten Mal Papa. "Als die Nachricht kam, war das einer der schönsten Momente in meinem Leben", sagte der Mittelfeld-Boss des TSV 1860 der AZ gestern über das, was ihm seine Partnerin Nina vor gut drei Monaten eröffnet hatte. Auch in sportlicher Hinsicht gab es unverhofft frohe Kunde.

Gebhart, im Spiel gegen den FC Ingolstadt II Anfang September mit einem Muskelbündel- und Sehneneinriss verletzt ausgeschieden, konnte erstmals wieder ein Lauftraining absolvieren. "Hätte keiner gedacht, dass ich schon wieder laufen kann", so der 28-jährige Spielmacher, der sich zuletzt in Bayrischzell behandeln ließ, um schneller wieder fit zu werden. Denn, so der ungeduldige Löwe: "Ich wäre fast wahnsinnig geworden. Ich freue mich voll, dass ich endlich wieder was machen kann." Neben Gebhart fehlten zuletzt auch Sechzigs Kapitän Felix Weber und Abräumer Daniel Wein.

Die AZ hat mit dem Trio über ihre Verletzungen gesprochen und zeigt, wie der Stand bei Gebhart, Weber und auch Wein ist.

Timo Gebhart: Am Montag erste Laufeinheit auf dem Grün an der Grünwalder Straße, gestern Termin in der Medizinischen Abteilung und später mit der Mannschaft auf dem Oktoberfest. Gebhart über seinen Comeback-Plan, der den Besuch auf der Wiesn selbstredend nicht beinhaltet: "Ich werde demnächst mit Lauftraining weitermachen und habe am Freitag eine MRT-Untersuchung. Dann werden wir sehen, was das Bild hergibt und ob wir schon steigern können."

Einen konkreten Zeitpunkt gab er nicht an: "Das ist schwierig bei einer solchen Verletzung." Und doch hegt er eine stille Hoffnung: "Bis zum Derby gegen die Bayern sind es noch vier Wochen – vielleicht reicht es ja." Apropos Spiel des Jahres: Neben dem Aufeinandertreffen mit dem Stadt-Rivalen sei das Spitzenspiel am Samstag gegen Verfolger 1. FC Schweinfurt 05 für Gebhart "das Schlimmste, dort zuschauen zu müssen. Das wird ein geiles Spiel, das wir uns erarbeitet haben. Ich bin guter Dinge, dass es die Jungs auch ohne mich packen."

Felix Weber: Er fällt seit dem Heimspiel gegen Greuther Fürth II (1:0) vor anderthalb Wochen wegen einer Kapsel- und Bänderverletzung im Sprunggelenk aus. Zuletzt war er mit einem dicken Spezialschuh an die Grünwalder Straße gehumpelt. "Hilft nichts. Das wird leider noch ein bisschen dauern", sagte er der AZ. Löwen-Doc Christian Wimmer hatte von einem "mehrwöchigen Ausfall" gesprochen. Laut Gebhart sei Weber "als Kapitän ein wichtiger Spieler, der uns oft weiterhelfen konnte" und das "hoffentlich schnellstmöglich" wieder tun werde.

Daniel Wein: Der Abräumer hatte gegen Fürth zwar den Siegtreffer erzielt, aber auch etwas auf die Wade bekommen. Vergangene Woche beim FC Unterföhring (3:0) musste er passen. Gestern stieg der 23-Jährige wieder ins Teamtraining ein.
"Passt wieder alles", sagte Wein zur AZ, der im Gegensatz zu Gebhart und Weber fit ist für das samstägliche (14.00 Uhr) Verfolgerduell gegen Schweinfurt: "Ich bin heiß und hab‘ richtig Bock, denen zu zeigen, dass wir zurecht Erster sind."

 

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