GAZtro Auf einen Drink mit Jacques Offenbach

Der Salon Pitzelberger im Gärtnerplatztheater: Lounge-Atmosphäre in Gelb und Orange. Foto: AZ/Petra Schramek

In-Bar im Keller: Was das Kulturprogramm des Salon Pitzelberger im Gärtnerplatztheater zu bieten hat, und wieso Anwohner keinen Lärm fürchten müssen.

München - Es trug sich zu im Jahre 1895, da wurde das Gärtnerplatztheater eröffnet. Zu sehen bekamen die Gäste damals Jacques Offenbachs Einakter "Salon Pitzelberger". Passend also, dass mit der Wiedereröffnung die Kellerbar mit ebendiesem Namen daherkommt. Jetzt müssen die Betreiber bloß noch hoffen, dass es ihnen mit dem Kulturprogramm nicht so geht wie dem neureichen Protagonisten bei Offenbach.

Da wollten sich die Gäste gar nicht so recht für seine Schau interessieren. Nunja, dem ging’s auch eher ums Protzen. In der neuen edel-gemütlichen Bar dagegen sollen die Ausgehfreudigen, die es hier im Viertel ohnehin vorzugsweise in angesagte Bars zieht, zusammenkommen zum Kulturprogramm, jeweils höchstens 199 an der Zahl.

Clubsounds - aber kein Lärm

Das Programm soll aus regelmäßigen Veranstaltungen und spontanen Showeinlagen bestehen, jeweils nach dem Ende um 22:30 Uhr gibt es außerdem eine Offene Bühne. Mittwochs Soul, donnerstags Jazz, freitags Clubsounds – Moment, mal: Clubsounds?

Beim Wörtchen Club wird der geneigte Anwohner hellhörig, droht doch der Lärm nachts (noch mehr) den Schlaf zu rauben. Gunnar Klattenhoff, Marketingchef des Gärtnerplatztheaters beruhigt jene, die sich Sorgen machen: Im Salon Pitzelberger wird’s auch nicht anders zugehen als im übrigen Theater, und das gab auch in der Vergangenheit keinen Anlass zur Klage.

Lediglich eine Bar entsteht hier, kein Club. Die Künstler, die hier auftreten sollen, werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben, derweil gibt es nur das Musikprogramm. Tanzbar wird es am Samstag etwa mit Hits der 70er bis 90er.

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