Formel 1 in Barcelona Vettel wieder schnell, Hamiltons Hund neugierig

Roscoe erobert das Cockpit seines Herrchens Lewis Hamilton. Foto: www.twitter.com/LewisHamilton

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel hat bei den ersten Formel-1-Tests in Barcelona erste Duftmarken gesetzt. Lewis Hamiltons Hund Roscoe nutzte indes den freien Tag seines Herrchens auf ganz spezielle Art.

 

Barcelona - Den freien Testtag seines Herrchens Lewis Hamilton wollte Hund Roscoe offensichtlich zur freundlichen Übernahme eines Formel-1-Cockpits nutzen.

Der britische Formel-1-Weltmeister veröffentlichte am Dienstag bei Twitter ein Foto seines Vierbeiners, der seinen Oberkörper aus dem neuen Silberpfeil reckte.

"Roscoe hat versucht den W05 zu übernehmen, aber seine Füße reichten nicht zu den Pedalen", war die launige Kurznachricht überschrieben.

Sebastian Vettel legt vor

Nach seinen Husarenritten von Barcelona wurde Sebastian Vettel ein wenig spirituell. "Im Übergang von 2014 zu 2015 haben die Jungs ein Wunder vollbracht. Wer sagt, dass sich Wunder nicht wiederholen können?", sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister nach den erfolgreichen Testfahrten mit dem neuen Ferrari.

Das neue Auto, das er zu seinem "Zuhause" erhob, scheint bereits mit ihm verschmolzen zu sein: "Ich bin der Kapitän, der Wagen hört voll auf mein Kommando." Am Dienstag legte er die Messlatte bis zur Mittagspause auf 1:22,810 Minuten und distanzierte - freilich auf ultrasoften Reifen - Nico Rosberg (Wiesbaden) im Mercedes um mehr als zwei Sekunden.

 

Der Heppenheimer und sein Team, das seit 2008 auf einen WM-Titel wartet, haben nun Gewissheit darüber, worauf sie zuvor nur gehofft haben: Der SF 16-H hat jede Menge Speed und kann es offensichtlich mit den 2014 und 2015 kaum antastbaren Silberpfeilen aufnehmen. Die Jagd kann beginnen.

Lesen Sie hier: So wundert sich Lauda über Ecclestone

"Das Auto ist ein Schritt nach vorne in jedem Bereich. Es ist gut zu wissen, dass man dabei ist", sagte Vettel zufrieden. In welchem Maße Ferrari zugelegt hat, müsse man allerdings abwarten, gab der Heppenheimer zu bedenken: "Genau weiß man so etwas immer erst nach dem ersten Qualifying."

So oder so kann Vettel den Ferrari mit einem guten Gefühl an seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen übergeben, der am Mittwoch und Donnerstag an der Reihe ist. Bei den zweiten Tests an gleicher Stelle (1. bis 4. März) kann Vettel wieder am Auto feilen, ehe die Saison am 20. März in Melbourne startet.

 

0 Kommentare