Flüchtlinge am Rindermarkt Ude besucht hungerstreikende Asylbewerber

Der Regierungspräsident von Oberbayern, Christoph Hillenbrand (l) und der Oberbürgermeister von München, Christian Ude (SPD), unterhalten sich am 27.06.2013 vor dem Zeltlager auf dem Rindermarkt. Foto: dpa

Die Lage am Rindermarkt ist weiter kritisch: Allein in der Nacht zum Donnerstag wurden 13 Hungerstreikende in Kliniken gebracht. Donnerstagmittag ist der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) zu Besuch im Behandlungszelt und redet mit den Menschen vor Ort.

Altstadt - Rund um das Camp der Hungestreikenden am Rindermarkt ist viel los: Oberbürgermeister Christian Ude besuchte am Donnerstagmittag die Asylbewerber und die zahlreichen Münchner, die sich ein Bild von der Lage in der Innenstadt machen wollten.

Ude teilte mit, dass das Camp derzeit als politische Versammlung gelte und daher unter Auflagen geduldet werde. Laut der Münchner Polizei, die derzeit noch mit zwei Streifen am Rindermarkt vertreten ist, ist derzeit keine Räumung geplant.

Abends zuvor war die Polizei mit einer Einsatzhundertschaft angerückt um linke und rechte Gruppen zu trennen. Eine Eskalation der Situation konnte verhindert werden, es blieb bei Beschimpfungen. Zu Festnahmen kam es nicht.

 

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