Fischsterben: Neuer Verdacht Tote Fische im Auer Mühlbach: Ermittlungen im Tierpark

Diese toten Fische fanden die Isarfischer im August im Auer Mühlbach. Foto: Isarfischer

Anfang August haben Isarfischer tausend tote Fische gefunden. Jetzt ermittelt die Polizei im Tierpark.

 

Thalkirchen - Einen Monat ist er her, seit die Isarfischer um die tausend tote Fische aus dem Auer Mühlbach geborgen haben. Wodurch die Tiere starben, ist weiter unbekannt – aber es gibt einen neuen Verdacht. Ein Reinigungsmittel, mit dem die nahe des Bachs gelegene Robbenanlage gereinigt wird, könnte ins Wasser gelangt sein.

Die Polizei bestätigte der AZ, dass auch im Tierpark ermittelt wird. Nach den Schulferien soll es ein Gutachten geben, mit dem überprüft wird, ob das Reinigungsmittel aus dem Robbenbecken als Gift in Frage kommt.

Die Anlage wurde am selben Tag mit einer Chlorbleichlauge gereinigt, an dem die Fische verendet sind. Das bestätigte der Tierpark.

Gleichzeitig schloss der Zoo in einer Stellungnahme aus, dass die routinemäßige Reinigung für das Fischsterben verantwortlich sein könnte. Der Tierpark verfüge über ein Sicherungssystem, das verhindere, dass Giftstoffe in den Auer Mühlbach gelangen können.

Zudem sei bei einer Laboruntersuchung einer Fischprobe nichts nachgewiesen worden.

 

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