Findet sein Auftritt statt? Peter Maffay macht Druck: SemperOpernball erkennt St.-Georgs-Orden ab

Sänger Peter Maffay ist als Mitternachts-Act beim SemperOpernball gebucht Foto: imago images/Steffen Schellhorn

Die Schlagzeilen um den diesjährigen SemperOpernball ziehen weite Kreise. Nun hat Peter Maffay ein Ultimatum gestellt, das die Verantwortlichen zum Handeln zwingt.

 

Peter Maffay (70, "So bist Du") vertritt eine klare Haltung: Wird dem ägyptischen Machthaber Abdel Fattah al-Sisi (65) der vom SemperOpernball verliehene St.-Georgs-Orden nicht aberkannt, sagt er seinen Auftritt bei der alljährlichen Veranstaltung in Dresden ab. Während eines Telefonats mit Ballchef Hans-Joachim Frey (54) am gestrigen Dienstag habe der Künstler dies deutlich gemacht, berichtete zunächst die "Sächsische Zeitung". Der "Bild"-Zeitung bestätigte Maffay nun: "Das ist für mich die Bedingung, um am Freitag in Dresden aufzutreten. Das ist ein Ultimatum."

Die Forderung des 70-Jährigen scheint auf offene Ohren gestoßen zu sein. Ein Sprecher bestätigte im Namen des Dresdner SemperOpernball-Vereins dem MDR, dass die Aberkennung des Ordens erfolgen werde. Maffays Auftritt um Mitternacht dürfte somit gesichert sein.

Diese Stars haben ihren Besuch abgesagt

Die Auszeichnung al-Sisis als "Brückenbauer und Friedenstifter" sorgte für mächtig Unmut. "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers (44), die gemeinsam mit Schlagersänger Roland Kaiser (67, "Santa Maria") durch den Abend führen sollte, sagte ihr Engagement daraufhin ab. Ihre Nachfolgerin, TV-Moderatorin Mareile Höppner (42), trat von dem Job ebenfalls zurück. Ihren Besuch des Balls auch abgesagt haben SAP-Gründer Dietmar Hopp (79) und Uli Hoeneß (68). Wer anstelle von Rakers und Höppner die Co-Moderation des Abends übernehmen wird, soll am Freitag bekannt gegeben werden.

 

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