FCB-Trainer warnt Guardiola: "In Gladbach wird es sehr schwer"

FCB-Trainer Pep Guardiola warnt vor den spielstarken Gladbachern. Foto: dpa

Das Beste vom Besten in der Bundesliga ist an diesem Wochenende unter sich. Die geballte Aufmerksamkeit richtet sich bei den vier Duellen mit sieben Teams, die auf den ersten acht Plätzen der Tabelle liegen, auf den Klassiker zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayern München.

 

Düsseldorf -  "Wir müssen an unserem Leistungslimit spielen und einen sehr guten Tag erwischen", sagte Gladbach-Trainer André Schubert vor dem Spiel gegen den FC Bayern.

Das mit Schubert in der Bundesliga noch ungeschlagene Team kann mit einem Sieg die vorzeitige Herbstmeisterschaft des Rekord-Titelträgers verhindern. Darauf hofft vor allem der Tabellenzweite Borussia Dortmund, der den Rückstand auf München mit einem Sieg im Topspiel beim Dritten VfL Wolfsburg auf fünf Punkte reduzieren könnte. "Der Anreiz ist sehr groß, eine Topleistung abzuliefern", sagte BVB-Trainer Thomas Tuchel.

Auch wenn die Borussia in der vergangenen Saison kein Gegentor gegen Pep Guardiolas Ausnahmeteam kassierte (2:0, 0:0), sprechen die Fakten eindeutig gegen das Schubert-Team. Guardiola ist seit seinem Einstieg 2013 noch ohne Hinrunden-Niederlage mit den Bayern, die in dieser Saison nur in Frankfurt Punkte ließen (0:0). Öde findet das der Katalane ganz und gar nicht. "Für mich ist das nicht langweilig. Wir müssen in jedem Spiel kämpfen. Und in Mönchengladbach wird es sehr schwer", sagte er.

Vielleicht hat er sogar Recht, denn ihm stehen die Stars Arjen Robben, Douglas Costa und David Alaba im mit 54 010 Zuschauern ausverkauften Borussia-Park nicht zur Verfügung. Die Ausfälle kann der Starcoach allerdings besser kompensieren als sein Kollege Schubert. Außer Patrick Herrmann, André Hahn, Alvaro Dominguez, Martin Stranzl und Nico Schulz droht der zuletzt überragende Ibrahima Traoré auszufallen. Doch auch unter diesen Bedingungen gelang der Borussia unter Schubert der Marsch vom Tabellenende in die Spitzengruppe. "Wir werden ohne Angst antreten und mutig nach vorne spielen", sagte Raffael, der beim 2:0 im März in München beide Tore für die Borussia erzielt hatte.

 

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