Youngster des FC Bayern Niklas Dorsch sieht keine Perspektive beim FC Bayern

, aktualisiert am 30.04.2018 - 15:00 Uhr
Debütant und Torschütze: Niklas Dorsch. Foto: Weber/imago

Gegen Eintracht Frankfurt bringt Jupp Heynckes vier Spieler aus dem Nachwuchs – Niklas Dorsch will wechseln.

München - Die ganze Woche hatte sich Niklas Dorsch auf das große Spiel vorbereitet – allerdings auf das am Sonntag, auf das Derby des FC Bayern II gegen den TSV 1860.

Doch dann kam die Nachricht von Jupp Heynckes, die Dorsch in ein "Gefühlschaos" stürzte, wie er verriet: Der Mittelfeldspieler wurde in den Profikader für die Partie gegen Frankfurt berufen, er stand über 90 Minuten auf dem Platz – und erzielte bei seinem Debüt auch gleich ein Tor. Nach Sandro Wagners Vorlage schob Dorsch locker zum 1:0 ein (43.). "Erstes Spiel, erstes Tor, das ist natürlich ein cooles Erlebnis", sagte der Youngster, sonst Kapitän bei den Amateuren: "Wenn die Zuschauer deinen Namen schreien, hast du Gänsehaut. Das sind die Momente, für die ein Fußballer lebt."

Niklas Dorsch sieht keine Perspektive beim FC Bayern

Trotz des tollen Auftritts: Dorsch will die Bayern im Sommer verlassen, er sieht keine Perspektive. "Ich möchte den nächsten Schritt gehen. Wo das ist, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall nicht hier", sagte er.

Von Heynckes gab es viel Lob für die Nachwuchskräfte Dorsch (20), Lukas Mai (18), Meritan Shabani (19) und Franck Evina (17), die alle in der Startelf standen. "Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht", sagte der Trainer. Besonders positiv äußerte er sich über Angreifer Evina, der schon in der Sommer-Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen hatte. "Den hat man mir versteckt", sagte Heynckes mit einem Lächeln. Sein Nachfolger Niko Kovac werde "noch Freude" an Evina haben.

 

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