FC Bayern und RB Leipzig Hoeneß-Attacke: Hasenhüttl fühlt sich geehrt

Hat gut lachen: Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl. Foto: dpa

Nach RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat sich auch Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl zu den Aussagen von Uli Hoeneß geäußert. Der designierte Präsident des FC Bayern hatte sich mit einer Stichelei weit vorgewagt.

 

Leipzig - Trainer Ralph Hasenhüttl bewertet die Aussagen von Uli Hoeneß vom FC Bayern eher als Anerkennung für die Auftritte von RB Leipzig.

"Es fällt auf, dass sie sich über uns Gedanken machen. Anscheinend ist das, was wir bisher gespielt haben, beeindruckend gewesen", sagte Hasenhüttl am Freitag bei einer Pressekonferenz in Leipzig. Hoeneß habe ein paar Fakten aufgezählt, die nicht von der Hand zu weisen seien.

"Es kann ja jeder sehen, dass wir unter der Woche keine Spiele haben. Wir haben keine Freundschaftsspiele ausgemacht, sondern trainieren", betonte Hasenhüttl.

Hoeneß hatte bei "Sky" gesagt, dass die Leipziger auf der Couch liegen würden, während der FC Bayern in der Champions League spiele. "Natürlich und Gott sei dank haben wir keinen Reisestress.

Es reicht aber auch so, bei den schweren Aufgaben, die wir vor der Nase haben", meinte Hasenhüttl. Allerdings konnte er sich nicht erinnern, unter der Woche viel auf der Couch gelegen zu haben.

Mit seinem Aufsteiger-Team liegt Hasenhüttl vor dem 10. Spieltag der Fußball-Bundesliga auf dem zweiten Platz, nur zwei Punkte hinter Titelverteidiger und Rekordmeister FC Bayern. Schaffen die Leipziger im Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) mindestens ein Remis, stellen sie den Rekord des besten Aufsteigers durch den MSV Duisburg aus der Saison 1993/1994 ein. Die Leipziger wären dann die ersten zehn Spiele ohne Niederlage.

 

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