FC Bayern Transfergerücht Barcelona und Manchester interessiert: Was wird aus Alaba?

David Alaba steht beim FC Barcelona ganz oben auf der Wunschliste. Foto: dpa/AZ

Beim Spitzenspiel der Bayern in Dortmund war der Sportdirektor des FC Barcelona vor Ort und beobachtete unter anderem David Alaba. Jetzt scheint das Interesse der Katalanen am Österreicher konkreter zu werden.

 

München - Bleibt David Alaba dem FC Bayern treu oder wechselt er doch ins Ausland? Der FC Barcelona zeigt großes Interesse am Defensiv-Allrounder, der Sportdirektor der Mannschaft saß beim deutschen "Clasico" auf der Tribüne und beobachtete neben Pierre-Emerick Aubameyang und Ilkay Gündogan auch den Österreicher (AZ berichtete).

Alaba selbst würde gerne im Mittelfeld spielen – beim FC Bayern bekommt er allerdings selten die Chance dazu. "Es ist ja das Ziel eines jeden Spielers, zu den Besten zu gehören. Ich sehe mich in der Zukunft im Mittelfeld, das ist kein Geheimnis", erklärte er zuletzt. Als linker Außenverteidiger gesetzt, muss der 23-Jährige in letzter Zeit immer häufiger als Innenverteidiger einspringen. Auf sämtlichen Positionen zeigt Alaba konstant gute Leistungen – das ruft Interessenten von europäischen Spitzenklubs auf den Plan.

60 Millionen Euro für Alaba?

Wie die spanische Zeitung "Mundo Deportivo" berichtet, wäre der FC Barcelona wohl bereit, rund 60 Millionen Euro Ablöse für Alaba zu zahlen. Der Österreicher steht beim Verein ganz oben auf der Wunschliste – die Verantwortlichen wollen ihn mit seiner Wunschposition im defensiven Mittelfeld locken. Aktuell besitzt der 23-Jährige einen Marktwert von 45 Mio. Euro (transfermarkt.de, Stand: 10.03.) und hat bei den Bayern einen Vertrag bis Sommer 2018.

Neben Barcelona wird auch Manchester City mit einer Verpflichtung von Alaba von Verbindung gebracht. So heißt es, dass Citys neuer Trainer Pep Guardiola sehr daran interessiert sei, seinen derzeitigen Schützling Alaba mit auf die Insel zu nehmen.

Dani Alves hat zahlreiche Angebote aus China und auch Adriano wird den FC Barcelona wohl verlassen. Die Katalanen müssen sich also dringend nach neuen Außenverteidigern umschauen. Zwar ist Jordi Alba auf Alabas angestammter Position gesetzt, trotzdem könnte Barcelonas Trainer Luis Enrique durchaus rotieren oder den Österreicher im Mittelfeld spielen lassen.

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