FC Bayern: Müller schlichtet „Ball beim Elfmeter gehört Robben“

Nationalspieler Thomas Müller hat im angeblichen Konflikt zwischen Bayern Münchens Stars Arjen Robben und Mario Gomez Partei für den Niederländer ergriffen.

 

München - „Der Ball beim Elfmeter gehört ihm. Da gibt es keine Diskussionen“, sagte der 22-Jährige am Montag in München. Für Robben sei es gut, „dass er gegen Bremen zwei Tore erzielt hat. Es ist wichtig, dass er gesehen hat, dass er noch Tore schießen kann“, sagte Müller. Von einem Disput im Team wollte er sowieso nichts wissen: „Es ist müßig, darüber zu diskutieren. Ich sehe das überhaupt nicht dramatisch.“

Die Diskussionen um Robbens angeblich zu stark ausgeprägten Egoismus waren am Rande des 4:1 am Samstag gegen Werder Bremen entstanden, weil der eingewechselte Mittelfeldspieler zwei Elfmeter selber schoss anstatt Gomez den Vortritt zu lassen.

„Es ist nicht leicht, immer verletzt zu sein. Es gibt absolut nichts Negatives daran, wie er sich präsentiert“, stellte Müller klar. Natürlich sei Robben von der „Spielweise so veranlagt, dass er auch mal Dinge alleine macht. Aber wer ihn kennt, weiß, dass er als Spieler überhaupt nicht so ist“. Müller sieht den Vize-Weltmeister daher auch als „Mitspieler, nicht als Konkurrenten.“

 

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