FC Bayern Klose: Unter Louis van Gaal "keine leichte Zeit"

Miroslav Klose denkt nicht gerne an seine Zeit als Ergänzungsspieler unter Trainer Louis van Gaal zurück: Es war keine leichte Zeit". Gaal hatte stets Gomez favorisiert.

 

München  – Fußball-Nationalspieler Miroslav Klose will nach seinem Wechsel zu Lazio Rom nicht mehr an seine Zeit als Ergänzungsspieler unter Trainer Louis van Gaal beim FC Bayern München zurückdenken. „Dieses Thema hat sich erledigt“, sagte der Stürmer dem Fachmagazin kicker: „Aber es war keine leichte Zeit.“ Der kurz vor Saisonende entlassene van Gaal hatte in der vergangenen Spielzeit Mario Gomez dem 33-Jährigen vorgezogen. Klose brachte es lediglich auf 20 Einsätze für den Rekordmeister und erzielte dabei nur einen Treffer.

Der Angreifer entschied sich dann vergangene Woche für einen Wechsel zu Lazio, mit den Römern hat er große Ziele. 'Es ist ein Klub, der mehr erreichen möchte und hungrig ist – und genau das bin ich auch", sagte Klose. Da Lazio in der vergangenen Saison die Qualifikation für die Champions League knapp verpasste, wird Klose in der kommenden Saison mit dem Hauptstadt-Klub in der Europa League antreten.

Für Klose ist das aber offenbar kein Problem. „Ich denke, es ist eine vergleichbare Situation wie vor vier Jahren beim FC Bayern. Es liegt nun an uns, diese Situation für das nächste Jahr positiv zu verändern“, erklärte Klose: 'Aber wir müssen doch nur einmal anschauen, welche Topvereine in der kommenden Saison in der Europa League spielen werden. Ich erwarte, dass die Europa League 2011/12 eine spannende Geschichte wird."

Die ersten Eindrücke von seiner neuen Heimat seien „sehr gut“, berichtet Klose: „Ich hatte mir schon vor ein paar Wochen alles genau angeschaut, das Trainingsgelände, die Schule für die Kinder, das neue Haus und die Stadt. Ich muss sagen, dass Rom eine überragend schöne Stadt ist, die all das bieten kann, was wir als Familie gesucht haben.“

Der Wechsel zu Lazio könnte Klose auch Vorteile im Duell mit Bundesliga-Torschützenkönig Gomez um den Platz im Sturmzentrum der Nationalmannschaft bringen. Für Klose kommen solche Überlegungen aber zu früh. „Ich mache mir keine Gedanken über solche Dinge. Für mich steht der Erfolg der Mannschaft im Vordergrund, und das hat bisher immer funktioniert“, sagte Klose.

 

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