FC Bayern Bremse für den FC Bayern: "Hände weg von Baines"

Bayerns Wunschspieler Leighton Baines. Foto: AP

MÜNCHEN - Leighton Baines, Bayerns Wunschspieler für die linke Abwehrseite, hat schon erklärt, eigentlich gar nicht weg zu wollen aus Everton. Die Bayern lassen dennoch nicht locker - und werden nun von Baines' Boss eingebremst.

 

Leighton Baines will die Insel nicht verlassen,doch Bayern München gibt den Kampf um den Linksverteidiger des FCEverton nicht auf. Bayerns Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummeniggeschwärmt im „kicker“ in höchsten Tönen von dem englischenFußball-Nationalspieler, den der deutsche Rekordmeister womöglichnoch in der Winterpause verpflichten will.

„Er ist ein guter Spieler, der in seiner Art und seinem Auftretenein bisschen an Bixente Lizarazu erinnert. Er ist klein, drahtig,schnell, aggressiv, hat technische Fähigkeiten nach vorne“, sagteRummenigge über den 26 Jahre alten Abwehrspieler, „alle bei uns sindvon ihm überzeugt“. Rummenigge, Sportdirektor Christian Nerlinger unddie Scouts des FC Bayern haben Baines bei Spielen der Premier Leaguebeobachtet, zudem wurden DVDs über den Verteidiger studiert.

Offiziellen Kontakt zwischen den Bayern und den „Toffees“ inLiverpool soll es noch nicht gegeben haben, die Münchner hätten ihre Absichtenbisher nur über die Medien kundgetan. Meint Evertons Teammanager DavidMoyes, der das Buhlen um Baines nicht ernst nimmt. „So wie ich das sehe,sind das reine Spekulationen“, wurde Moyes am Wochenende inenglischen Medien zitiert. Im Boulevard-Blatt „The Sun“ warnte er dieBayern, die Hände von Baines zu lassen: „Die Bayern vergeuden damitnur ihre Zeit. Wir lassen unsere Topspieler nicht gehen, wir haltensie“.

Baines, der beim FC Everton einen bis 2015 datierten Vertragbesitzt, denkt nicht an einen Wechsel in die Bundesliga. „Ich habemich im Sommer an den Verein gebunden und habe nicht die Absicht ihnzu verlassen. Ich befasse mich erst gar nicht mit anderen Dingen“,erklärte der Abwehrspieler.

 

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