FC Bayern Bayern-Präsident Hoeneß „baut“ auf Dortmunder Krise

Uli Hoeneß: "Wir haben mehr getan als nötig“ Foto: dpa

MÜNCHEN - Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat den Meistertitel in der Fußball-Bundesliga auch angesichts von 14 Punkten Rückstand auf Borussia Dortmund noch nicht abgeschrieben.

 

„Die müssen mal ein Heimspiel verlieren. Dortmund hatte noch keine Krise. Darauf baue ich“, sagte der 59-Jährige: „Im Innersten hoffen wir immer noch, dass die Dortmunder irgendwann schwächeln. Und dann müssen wir da sein. Dafür müssen wir die Voraussetzungen schaffen.“

Das Minimalziel des deutschen Rekordmeisters bleibe jedoch weiterhin der zweite Platz. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Leverkusen muss auch nach München. Ich denke, dass wir eine sehr realistische Chance haben, unser Mindestziel, Platz zwei und damit die direkte Champions-League-Qualifikation, zu erreichen“, sagte Hoeneß.

Derzeit rangiert der FC Bayern auf dem dritten Rang, steht im Halbfinale des DFB-Pokals und trifft im Achtelfinale der Königsklasse in der Neuauflage des letztjährigen Finals auf Inter Mailand.

Drei Chancen, mindestens ein Titel: Dieses Ziel verfolgt Hoeneß: „Ich bin sehr aufgeregt vor dem Inter-Mailand-Spiel. Das ist eine tolle Gelegenheit, Revanche zu nehmen für Madrid. Und im DFB-Pokal hatten wir endlich mal Losglück, dass wir Schalke zuhause haben. Ich bin überzeugt, dass wir ins Endspiel einziehen.“ In Berlin würde auf den amtierenden Pokalsieger der Sieger aus dem Spiel zwischen den Zweitligisten Energie Cottbus und MSV Duisburg warten.

SId

 

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