FC Bayern Alfons Schuhbeck: So war die FC-Bayern-Weihnachtsfeier

Alfons Schuhbeck mit Bastian Schweinsteiger (r.). Foto: facebook.com/FCBayern

Fischstäbchen gab's! In der AZ erzählt Alfons Schuhbeck, wie es mit den Kicker-Stars war und warum er Uli Hoeneß nicht im Knast besucht.

 

München - FC Feiern. Die Bayern-Stars können nicht nur feiern, wenn sie gerade das Triple oder die WM gewonnen haben, sondern auch, wenn Weihnachten vor der Tür steht. Nicht ganz so wild, aber besinnlich. Im Teatro bei Star-Koch Alfons Schuhbeck fand nun die Weihnachtsfeier statt (AZ berichtete).

Nachdem die letzten Gäste gegangen sind, zieht Gastgeber Alfons Schuhbeck in der AZ sein Feier-Fazit.

AZ: Herr Schuhbeck, wie kann man einen der besten Vereine der Welt glücklich machen – also kulinarisch?

ALFONS SCHUHBECK: Mit Pommes, Schnitzel und Fischstäbchen.

Fischstäbchen? Kein Kaviar?

Die Weihnachtsfeier mit dem FC Bayern ist ja was ganz Anderes, als man es so kennt. Alle haben ihre Kinder mitgebracht. Deshalb wurde nicht abends gefeiert, sondern nachmittags – das macht einen großen Unterschied. 70 Kinder haben wir sonst nicht ständig als Gäste da, das muss auch beim Essen beachtet werden.

Stört es einen Sterne-Koch, wenn er Fischstäbchen zubereiten muss?

Ach, was. Ist doch witzig. Und die Kleinen lieben das. Toll kam auch der Schokobrunnen an.

Was wollten die Großen?

Ich hab einen Vorspeisenteller mit Meerestieren und Lachs serviert, dann Ente und Kalbsfilet mit Wintergemüse, also Schwarzwurzel und Karrotten, und Nachspeisen wie Bratapfel und Lebkuchencreme.

Lässt es der FC Bayern auch nachmittags krachen?

Alkohol wurde so gut wie gar nicht getrunken. Die sind ja alle wahnsinnig diszipliniert. Es war dennoch eine richtig tolle Veranstaltung. So familiär.

Vermisste die Bayern-Familie ihr Oberhaupt Uli Hoeneß?

Sein Name wurde oft erwähnt. Es war, als wäre er dabei gewesen, nur kurz auf Toilette und nicht . . . naja . . .

. . . im Gefängnis.

Ja. Der Verein hat dem Uli Hoeneß einfach irre viel zu verdanken, er trägt seine Früchte. Der Uli war der Architekt, seine Handschrift ist immer noch deutlich zu spüren.

Sie mögen sich gern. Haben Sie ihn im Gefängnis besucht?

Ich hätte ihn gern besucht, aber keine Chance. Die Besuchszeiten waren sofort belegt, da waren andere schneller als ich.

Jetzt darf er Weihnachten und Silvester raus. Gerecht?

Ich finde, es wurde genug auf ihm rumgehackt. Es reicht. Ich wünsche ihm, dass er wieder glücklich sein kann – mit seiner Familie.

Aus Ihrer Sicht: Soll er wieder Bayern-Präsident werden?

Er wird die für sich richtige Entscheidung treffen. Da bin ich sicher.

Kocht es sich eigentlich leichter für Gewinner?

Absolut. Ich hab mal für die Löwen gekocht – nachdem sie verloren haben. Das war schon traurig. Dabei wünschte ich, die Löwen würden besser spielen. Es sollte mal wieder ein Münchner Derby geben. Das fände ich großartig.

 

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