Facelift für den 1er BMW Fit für die zweite Lebenshälfte

Größere Nieren, flachere Scheinwerfer: Das Ergebnis des Facelifts beim 1er BMW ist an der Frontpartie am deutlichsten zu erkennen. Foto: Hersteller

BMW hat seinen erfolgreichen Kompakten kräftig aufgefrischt und bietet ihn erstmals auch mit Dreizylinder-Motoren an. Preise ab 22 950 Euro.

 

 

München - BMW-Fans erkennen die Unterschiede auf den ersten Blick: Neue Niere, vergrößerte Lufteinlässe und deutlich flachere Scheinwerfer vorne, komplett neu gestaltete Rückleuchten hinten. Und innendrin die verschönerte Mittelkonsole: Die Münchner haben den 1er fit gemacht für die zweite Hälfte seines Lebenszyklus – und nicht nur beim Design eine Menge Feinarbeit investiert.

 

Sondern zum Beispiel auch in der Abteilung Assistenz- und Sicherheitssysteme. Optional gibt es jetzt einen raradarbasierten aktiven Tempomat mit Stop&Go-Funktion, einen kamerabasierten „Driving Assistant“ samt Erkennung von Tempolimits und Überholverboten, eine Rückfahrkamera sowie einen nützlichen Helfer, der nun auch das (fast) selbsttätige Quereinparken beherrscht.

 

Feinschliff im Detail und komplette Neuentwicklungen präsentieren die Techniker beim Motorenangebot. Fünf Benziner und drei Diesel sind mittelfirstig zu haben, wobei die ganz Neuen erst in ein paar Wochen nachgereicht werden. In den 116ern werkeln zukünftig Dreizylinder, nach ihrer Premiere beim Mini und beim Active Tourer sind die flotten Dreier jetzt also auch beim 1er angekommen. Bei den ersten Probefahrten standen sie noch nicht parat, deshalb hier nur die Papierform: Bei den Benzinern (116i) geht es um 109, beim Dieser (116d) um 116 PS. In der verbrauchsoptimierten Efficient-Dynamics-Variante soll der Selbstzünder nur 3,4 Liter auf 100 Kilometer schlucken.

 

Bis rauf zu 326 PS reicht die Leistungsspanne. Einen Einstiegs-Diesel mit um die 100 PS (114d) wollen die Münchner Ende des Jahres nachliefern. Beim sportlichen Spitzenmodell M 135i und den Dieselvarianten 118d und 120d gibt es optional auch den Allradantrieb xDrive. Ansonsten ist der 1er der letzte Heckantriebs-Mohikaner in seiner Gewichtsklasse. Eine Sonderstellung, über deren Fortführung beim 2019 erwarteten Nachfolger noch nicht entschieden ist.

 

Weil die Basisausstattung etwa mit einem 6,5-Zoll-Bildschirm, der iDrive-Bedienung, dem Radio Professional und einer fest installierter SIM-Karte aufgepeppt wurde, kostet der 1er rund 1000 Euro mehr als bisher. Los geht die Preisliste bei 22 950 Euro für den dreitürigen 116i, zwei zusätzliche Türen kosten 750 Euro.

 

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