Facebook-Posting Udo Lindenberg: Klare Worte gegen die AfD

Udo Lindenberg bleibt nicht still Foto: Markus Wissmann/ Shutterstock.com

Udo Lindenberg ist nach der Wahl in Thüringen, bei der die AfD ein Ergebnis von 24 Prozent eingefahren hat, offenbar der Kragen geplatzt. Auf Facebook macht er seiner Verzweiflung mit einem fast schon poetisch anmutenden Text Luft, der nun tausendfach geteilt wird.

 

Udo Lindenberg (73, "Cello") hat sich nach der Landtagswahl in Thüringen mit einem Facebook-Posting zu Wort gemeldet. Mit klaren Worten verurteilt er darin das Erstarken der rechtspopulistischen Partei AfD: "Gruselig" nennt er diese Entwicklung und Spitzenkandidat Björn Höcke einen "echten Fascho, auferstanden aus Ruinen und den Nazis zugewandt."

Das Posting wurde mittlerweile fast 8.000 Mal geteilt (Stand: Do, 15 Uhr) und hat über 20.000 Reaktionen in Formen von Likes, Herzen und Co. gesammelt. Weiter schreibt Lindenberg darin: "Nee, wir brauchen keine rückwärtsgewandten Rassisten, Hetzer und menschenfeindliche Brandstifter mehr in unserm' schönen Land, wir brauchen neue Visionen, Kreativpower für die Zukunft, echte Lösungen für die ganzen krassen Herausforderungen unserer Zeit." Weiter schreibt der Musiker von der AfD als "braunes Gespenst", dass nicht nur an Halloween im Land umgehe. Zum Abschluss zitiert er seinen eigenen Song "Panik Panther": "Also Faschos verpisst euch - keiner vermisst euch, wir wollen euch nur noch von hinten sehen."

 

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