Ex-Trainer zu Vertragsfrage Kompromiss: Das schlägt Hitzfeld den Bayern und Pep vor

Nach Ottmar Hitzfeld sollten der FC Bayern und Trainer Pep Guardiola um ein Jahr verlängern. Foto: dpa

Die Fußball-Experten sind sich uneinig darüber, ob Pep Guardiola beim FC Bayern verlängern wird oder nicht. Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld macht nun einen konkreten Vorschlag und sagt, warum dieser für Verein und Trainer vorteilhaft sein soll.

 

München - Hätten die Vereinsverantwortlichen freie Wahl, sie würden Pep Guardiola wohl für fünf Jahre an den FC Bayern binden. Der Katalane aber denkt in kürzeren Perioden. Eine Ära muss Pep Guardiola nicht in Jahrzehnten, sondern in Kürze prägen: Vier Jahre hielt es ihn beim FC Barcelona, derer drei wären es im kommenden Sommer beim FC Bayern.

Daraus sollten nach Ansicht von Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld ebenfalls vier Jahre werden. Der 66-Jährige schlägt einen neuen Einjahres-Vertrag für Guardiola und den FCB vor. "Aus meiner Sicht ist ein Einjahres-Vertrag für beide Seiten eine gute Lösung. Natürlich nicht, wenn ein Trainer neu zu einem Verein kommt. Aber nach drei Jahren, gerade nach drei Jahren Bayern, macht das Sinn", sagte Hitzfeld der Bild.

In der Tat scheint die Mannschaft derzeit auf dem Höhepunkt in ihrer Zeit unter Guardiola. "Er hat die Mannschaft schon aufgebaut, der Umbruch ist fast vollzogen, die Bayern spielen einen überragenden Fußball", bilanziert Hitzfeld und folgert: "Es geht jetzt darum, das fortzusetzen."

Und da in der Vertragsfrage eben nicht der FC Bayern alleine zu entscheiden hat, nennt er das Positive seines Vorschlags für den Katalanen: "Mit einem Jahr Vertrag haben beide Seiten eine Sicherheit bis 2017 und eine Freiheit zugleich."

 

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