Ex-Bayern-Präsident sitzt bei U19-Spiel auf Tribüne Bayern-Spiel: Hoeneß erstmals wieder im Stadion

Bis Uli Hoeneß bei den Bayern-Profis wieder auf der Tribüne der Allianz Arena sitzt, wird es wohl noch eine Weile dauern. (Archivbild) Foto: dpa

Am Sonntagvormittag war es so weit: Uli Hoeneß hat zum ersten Mal seit seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung wieder ein Fußballspiel des FC Bayern live im Stadion gesehen. Beim U-19-Spiel nahm er auf der Tribüne Platz.

 

Mainz - Lange ist's her, dass Uli Hoeneß ein Spiel des FC Bayern in einem Fußball-Stadion mitverfolgen konnte. Kurz nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung im März 2014 war der 63-Jährige vorerst das letzte Mal auf einer Stadiontribüne zu sehen.

Bis Sonntagvormittag: Da schaute sich der Freigänger gemeinsam mit Bayerns technischem Direktor, Michael Reschke, das U-19-Spiel FSV Mainz gegen Bayern München an. Das berichtete die Sportbild.

"Ich habe mich gefreut, dass wir uns gesehen haben. Wir kennen uns ja schon lange. Wir haben uns über die Entwicklung in Mainz und über Leistungszentren unterhalten", sagte der Mainzer Präsident Harald Strutz nach dem Spiel.

Tribünen-Gast als Mitarbeiter des FC Bayern

In seiner Funktion als Mitarbeiter im Jugendbereich des FC Bayern ist es Hoeneß erlaubt, zu Spielen der Jugendmannschaften ins Stadion zu gehen. In Mainz konnte der 63-Jährige einen 2:0-Sieg seiner Bayern beobachten.

Das Münchner Landgericht hatte Hoeneß am 13. März 2014 wegen Steuerhinterziehung zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Es ging um eine Summe von insgesamt 28,5 Millionen Euro. Seit Anfang Januar darf Hoeneß die JVA als Freigänger verlassen. Zum Schlafen muss er allerdings in die JVA-Außenstelle nach Rothenfeld, wo die Haftbedingungen deutlich angenehmer sind als in Landsberg, zurück.

 

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