Ex-Bayern-Präsident arbeitet im Gefängnis Uli Hoeneß: Das ist sein Knast-Job in Landsberg

Uli Hoeneß muss im Knast arbeiten - wie jeder andere arbeitsfähige Häftling auch. Foto: dpa

Wie die BILD-Zeitung erfahren hat, hat Uli Hoeneß in der JVA Landsberg wie jeder gesunde Häftling eine Arbeitsstelle. Was er macht, was er dafür bekommt.

 

Landsberg – Uli Hoeneß bekommt, zumindest was Arbeit betrifft, in der JVA Landsberg keine Extrawurst. Auch der Ex-Bayern-Präsident, der wegen Steuerhinterziehung (über 28 Millionen Euro) im Knast sitzt, hat hinter Gittern einen Job. Wie die BILD(Mittwoch) berichtet, soll es sich dabei um einen Arbeitsplatz in der Kleiderkammer handeln. Bettwäsche, Knast-Uniform, Putzmittel. Von 9 Uhr morgens bis 15.30 Uhr nachmittags ist Hoeneß für die Kleiderausgabe zuständig.

Auch Knackis bekommen für geleistete Arbeit Lohn, wenn auch weniger, als Hoeneß vor seiner Haftzeit gewohnt war. Ganze 1,12 Euro bekommt Hoeneß pro Stunde und kann sich noch auf 1,87 Euro steigern. Sonderregelung: Statt Urlaub gibt es "Freistellungstage". Nach zwei Monaten Arbeit am Stück bekommt man einen. Diese Tage kann man sich aufsparen. Sie werden am Ende von der abzusitzenden Haftzeit abgezogen.

Auch wie es mit einem möglichen Freigang aussieht, hat die BILD neue Infos: Einen Termin für den Ausstieg aus dem geschlossenen Vollzug gebe es den Angaben zufolge noch nicht., im September könnte sich diesbezüglich aber was tun. Das liege ganz bei den Justizbehörden.

 

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