Erzrivale BVB lobt FC Bayern Watzke: Bayern das Maß aller Dinge – weltweit!

Hans-Joachim Watzke ist seit 2005 Geschäftsführer bei Borussia Dortmund. Foto: Augenklick / firo Sportphoto Ralf Ibing

Hans-Joachim Watzke adelt den FC Bayern – grenzt gewisse Leute dabei aber aus. Bei Mats Hummels befürchtet der Boss von Borussia Dortmund, dass der Weltmeister lange ausfallen wird.

 

München – Hans-Joachim Watzke hat den FC Bayern geadelt. „Der Gegner ist derzeit auf der Welt das Maß aller Dinge“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Borussia Dortmund nach der 1:2-Niederlage im Spitzenspiel am Samstagabend im „Sport1-Doppelpass“. „Sportlich und der Klub selbst auch“, führte Watzke weiter aus.

Allerdings treffe das nicht auf jeden bei Bayern zu, sagte er mit Blick auf das angespannte Verhältnis zu Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge. Man habe sich nicht einmal die Hand gegeben und miteinander gesprochen, bestätigte der Borussia-Boss.

Die entscheidende Szene im deutschen Clasico war für Watzke die verletzungsbedingte Auswechslung von Mats Hummels. „Das hat die Statik in unserem Spiel verändert“, meinte Watzke. „Mats ist für uns vor allem im Spielaufbau sehr wichtig.“

Der Weltmeister hatte nach der Pause nicht mehr weiterspielen können und wird voraussichtlich länger ausfallen. Watzke: „Was es genau ist, werden wir erst nach einer MRT sehen. Aber es ist keine Sache, bei der man sagt in zwei Wochen ist alles wieder gegessen.“ Hummels selbst rechnet nicht mehr damit, dieses Jahr noch einmal zum Einsatz zu kommen. Es handele sich wieder um das gleiche Sprunggelenk, an dem der Weltmeister bereits zu Saisonbeginn Probleme hatte und deshalb lange ausgefallen war.

 

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