Erwartungen an Nachfolger Günther Jauch spricht über "Wer wird Millionär?"-Ende

Günther Jauch stellt seit 1999 die Fragen bei "Wer wird Millionär?" Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Seit unglaublichen 20 Jahren präsentiert Günther Jauch (63) die RTL-Quizshow "Wer wird Millionär?". Zum Jubiläum spricht der beliebte Moderator über ein mögliches Aus, was sein potenzieller Nachfolger mitbringen muss und das Ende seiner TV-Karriere.

 

Am 2. September feiert Günther Jauch das 20. Jubiläum von "Wer wird Millionär?" – mit einer dreistündigen Geburtstagssendung. Selbst nach zwei Jahrzehnten denkt der 63-Jährige nicht ans Aufhören. "Die Sendung macht mir nach wie vor großen Spaß, was natürlich daran liegt, dass jeder Kandidat anders ist. Die Vielfalt der Menschen ist unbegrenzt. Deswegen kann es einem hier nicht langweilig werden", sagt Jauch in der "Hörzu".

Ende von "Wer wird Millionär?": Jauch will noch nicht aufhören

Dennoch spricht Günther Jauch auch über ein vorzeitiges Ende bei "Wer wird Millionär?": "Wie lange ich weitermache? Ehrlich gesagt weiß ich das nicht – weil es immer von folgenden drei Komponenten abhängt. Wenn RTL es nicht mehr will, hat es sich erledigt. Wenn die Zuschauer abschalten, bedeutet das ebenfalls das Aus. Und wenn ich die Lust verliere, ist auch Schluss. Aber solange wir drei alle mitziehen und noch so viel Spaß wie momentan dran haben, machen wir einfach weiter."

Nachfolger von Günther Jauch: So müsste der neue Moderator von "Wer wird Millionär?" sein

Sollte der beliebte TV-Star dennoch mal seinen Job als beliebtester Quizonkel der Nation an den Nagel hängen, so hat er konkrete Vorstellungen von seinem Nachfolger. "Es gibt sicherlich einige", sinniert Jauch, "die das hinkriegen: Menschen, die schlagfertig und/oder witzig sind, aber auch Menschen, die gut mit ihrem eigenen Wissen oder Nichtwissen kokettieren können: Wie gesagt: Die Friedhöfe sind voll von unersetzlichen Menschen. Insofern mache ich mir da keine Sorgen".

Bislang denkt Jauch weder ans Aufhören bei "Wer wird Millionär?" noch an das Ende seiner TV-Karriere: "Ich habe keinen Masterplan dafür. Man sollte jedoch im Kopf haben, dass es vielleicht irgendwann tatsächlich gut ist. Da empfehlen sich drei Dinge. Das Beste ist, wenn man es selbst merkt. Das Zweitbeste, wenn Freunde und wohlmeinende Bekannte einen darauf hinweisen. Und die schlechteste, aber immer noch letzte Möglichkeit, die Kurve zu kratzen, ist, wenn das Publikum einem dauerhaft wegläuft. Danach wird es schon ein bisschen eng. Manche merken es selbst dann immer noch nicht und wollen immer weitermachen. Das kann tragische Züge annehmen."

 

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