Erst gefördert, dann fallengelassen "Spezielle Beziehung: Müller und sein Wiedersehen mit Klinsmann

Holte Thomas Müller einst zu den Profis: Jürgen Klinsmann. Foto: imago/Sven Simon

Für Thomas Müller war das 4:0 des FC Bayern bei Hertha BSC nicht nur wegen seines Vorlagenrekords ein besonderer Sieg.

 

Berlin - Im Duell mit den Berlinern feierte der Weltmeister von 2014 auch einen Erfolg über seinen ersten Profitrainer Jürgen Klinsmann. "Es war schön, ihn heute wiederzusehen, aber noch schöner, hier heute zu gewinnen", sagte der 30-Jährige am Sonntagabend. "Ich habe eine spezielle Beziehung zu Jürgen Klinsmann."

Klinsmann holte Müller zu den Bayern-Profis

Müller berichtete in der Tiefgarage des Olympiastadions, dass er immer noch die Mailbox-Nachricht des früheren Bundestrainers im Ohr habe, mit der Klinsmann den damals 18-Jährigen ins Trainingslager eingeladen hatte. "Er hat mir die Chance gegeben, mir die Sporen bei den Profis zu verdienen, hat mich direkt eingesetzt", erinnerte sich Müller.

Allerdings gab es in der Saison 08/09 Überlegungen, Müller nach Hoffenheim zu verkaufen. "Der damalige Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann war einverstanden, er sagte, für mich sei in der Mannschaft sowieso kein Platz", erinnerte sich Müller einst in seiner "Kicker"-Kolumne.

Müller mit Top-Quote in der Bundesliga

Nun, es kam anders. Und an diesem Sonntag zum Wiedersehen mit Klinsmann. Beim Erfolg über seinen Ex-Coach erzielte der Rechtsaußen nicht nur das 1:0 für den Rekordmeister, sondern legte zudem den vierten Treffer der Münchner durch Ivan Perisic auf.

Für Müller war es die zwölfte Vorlage dieser Saison, nach 18 Spieltagen hatte dem Datendienstleister Opta zufolge seit detaillierter Datenerfassung 2004/05 noch kein Spieler eine derartige Bilanz.

 

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