Emotionales Statement James Middleton: Sein Kampf mit den Depressionen

James Middleton ist der jüngere Bruder von Herzogin Kate. Foto: ALPR/AdMedia/ImageCollect

James Middleton, der jüngere Bruder von Herzogin Kate, hat offen über seine Depressionen gesprochen: "Es ist eine Krankheit, ein Krebs des Verstandes."

 

Erst seit Kurzem gewährt uns James Middleton (31), der jüngere Bruder von Herzogin Kate (37), via Instagram einen Einblick in sein Privatleben. Jetzt geht sogar noch einen Schritt weiter und kehrt sein Innerstes nach außen. In einem emotionalen Gastbeitrag in dem britischen Boulevard-Blatt "Daily Mail" offenbarte er jetzt, dass er unter schweren Depressionen litt.

"Es ist eine Krankheit, ein Krebs des Verstandes", schreibt Middleton über seine Depressionen. Er habe sich tagsüber zur Arbeit geschleppt, nur "um mit glasigen Augen auf einen Computerbildschirm zu starren". Er habe gehofft, dass die Stunden vergehen, damit er wieder nach Hause fahren könne, so der 31-Jährige weiter. (Lesen Sie hier: Herzogin Meghan - Ihr Halbbruder wurde festgenommen)

Von Trägheit ergriffen

Trägheit habe ihn damals fest umschlugen gehabt, schreibt Middleton weiter. Die einfachsten Aufgaben habe er nicht mehr bewältigen können. "Ich konnte nicht mehr kommunizieren, nicht mal mit denen, die ich am meisten liebe: meine Familie und meine Freunde", so Middleton. Er sei sich bewusst, dass er ein privilegiertes Leben führe, aber das habe ihn nicht gegen die Depressionen "immun gemacht".

Darum geht James Middleton an die Öffentlichkeit

Ihm falle es schwer, die Krankheit zu beschreiben: "Man lebt ohne eine Bestimmung oder eine Richtung", so Middelton. Er habe nicht wirklich Selbstmord in Betracht gezogen, allerdings habe er auch nicht in diesem Zustand weiterleben wollen.

Er wusste, dass er so nicht weitermachen konnte und so entschloss er sich dazu, aufs Land, in den Nordwesten Englands, zu fahren: "Ich habe meine Hunde ins Auto gepackt, niemandem gesagt, wohin ich fahre", schreibt Middelton. Bei einsamen Wanderungen auf schneebedeckten Bergen, sei er in der Lage gewesen, seinen Verstand zu beruhigen.

Ihm sei klar geworden, dass er dringend Hilfe brauche und, dass es, wenn er die Hilfe annehmen würde, Hoffnung für ihn gäbe. Zum Schluss liefert Middelton noch die Erklärung dafür, warum er jetzt mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit geht. Zum einen habe er nun, durch professionelle Hilfe, neuen Schwung im Leben und eine neue Zielstrebigkeit. Und zweitens wolle er etwas gegen das Stigma unternehmen, das dieser Erkrankung in der Öffentlichkeit immer noch anhafte.

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Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

 

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