Einzelkritik zur Löwen-Demütigung Noten zum TSV 1860: Ein Mal die Sechs und sechs Mal die Fünf für Sechzig

, aktualisiert am 04.05.2019 - 16:32 Uhr
Bedient: Kapitän Felix Weber (Mi.) und seine Löwen in Zwickau. Foto: imago/Eibner

Der TSV 1860 zeigt beim FSV Zwickau eine weitgehend desaströse Leistung. Kapitän Felix Weber erwischt einen gebrauchten Tag und Torwart Marco Hiller patzt - die Einzelkritik.

 

München/Zwickau - Fünf Niederlage in der Dritten Liga in Folge, sechste Pflichtspielpleite hintereinander. Der TSV 1860 taumelt gewaltig - und spielt genauso verunsichert beim 2:5 beim FSV Zwickau.

Kapitän Felix Weber kommt nicht hinterher und fliegt dann auch noch vom Platz. Marco Hiller zeigt Glanzparaden - und einen Riesen-Bock. Auch ein unermüdlicher kämpfender Sascha Mölders reicht nicht. Die Einzelkritik zu den Löwen:

MARCO HILLER, NOTE 4: Glänzte und patzte: Beim Strafstoß zum 1:2 zwar in der richtigen Ecke, aber nicht am Ball. Top-Parade kurz vor der Pause, nach dem Seitenwechsel beim 1:3 zu weit vor dem Tor. Danach die nächste Rettungstat - doch das 2:4 warf er sich selbst in den Kasten.

Felix Weber diesmal kein Anführer

FELIX WEBER, NOTE 6: Kein Anführer, kein "Abwehr"-Spieler - vielmehr gleich an mehreren Gegentoren Beteiligt. Und dann auch noch vom Platz geflogen. Schlechteste Saisonleistung.

JAN MAUERSBERGER, NOTE 5: Hauptschuldiger beim 0:1, beim dritten Gegentreffer zu langsam. Wie Kollege Weber indisponiert - und aus Offensivzwängen kurz nach der Pause geopfert.

SIMON LORENZ, NOTE 5: Was für ein Löwe: trotz Nasenbeinbruch und Bänderriss von Beginn an auf dem Rasen. Als linkes Glied in Sechzigs Defensivkette aber ebenfalls indiskutabel.

ERIC WEEGER, NOTE 5: Sichtlich willig, aber defensiv wacklig und im Vorwärtsgang zu selten mit gelungenen Aktionen.

DANIEL WEIN, NOTE 4: Zumeist als Läufer, Kämpfer und Abräumer gefordert. Diesmal schoss er das vermeintlich so wichtige 1:1. Ließ aber viel zu viele Zwickauer Angriffe zu.

Romuald Lacazette verursacht strittigen Elfmeter

ROMUALD LACAZETTE, NOTE 5: In Aschaffenburg reaktiviert, diesmal in der Startelf. Verursacher des (fragwürdigen) Elfmeters und weder mit den nötigen Akzenten, noch zufriedenstellender Defensivarbeit.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 5: Vorbereiter einer guten Mölders-Chance, aber seine Abwehr-Aufgaben erledigte er mit viel Müh und Not und war zu oft nicht auf dem Posten. Sinnbildlich sein Stockfehler, als er sich den Ball ins Aus vorlegte.

BENJAMIN KINDSVATER, NOTE 3: Begann rechts - und bärenstark: Tolles Solo vor dem Ausgleich. Später auf den linken Flügel, insgesamt mit der aktivste Löwe. Mit einer solchen Leistung auf dem richtigen Weg, aber auch er konnte Sechzigs Zerfall nicht aufhalten.

SASCHA MÖLDERS, NOTE 4: Biss trotz Knochenödem auf die Zähne. Kämpfte, haderte mit den Kollegen, baute sie auf, diskutierte über die harte Zwickauer Gangart - und brachte Sechzig durch sein 2:3 zurück.

Efkan Bekiroglu auf falscher Position

EFKAN BEKIROGLU, NOTE 4: Auf ungewohnter Position links vorne verschenkt, später zurück im Zentrum nimmermüder Antreiber. Hatte bei einigen Aktionen Pech, als immer nur ein Quäntchen fehlte.

MARIUS WILLSCH, NOTE 5: Wieder fit und zur Pause eingewechselt, blieb aber so gut wie wirkungslos.

PRINCE OWUSU, NOTE 4: Sollte Sechzig nach Doppel-Rückstand wiederbeleben. Bereitete Mölders‘ Treffer vor, ansonsten meist glücklos.

NONO KOUSSOU KAM ZU SPÄT FÜR EINE BEWERTUNG.

 

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