Einzelkritik zur Dritten Liga Noten zum TSV 1860: Vier Mal die Fünf für müde Löwen in Würzburg

, aktualisiert am 16.03.2019 - 16:27 Uhr
Geschlagen: die Löwen in der Dritten Liga. Foto: sampics/Augenklick

Der TSV 1860 verpasst in Würzuburg den dritten Sieg in Folge. Die Löwen wirken müde, sind nicht druckvoll. Sascha Mölders geht diesmal nicht voran - die Einzelkritik.

Würzburg - "Wir hatten uns viel vorgenommen", sagte Stefan Lex nach dem 1:2 des TSV 1860 bei den Würzburger Kickers: "Nach vorne war nicht viel Zwingendes dabei, warum, weiß ich jetzt auch nicht."

Es lag auch daran, dass die Kollegen Nico Karger und Sascha Möldes nie ins Spiel fanden. Hinten patzte Herbert Paul bei einem Gegentor gehörig - die Einzelkritik zu den Löwen.

MARCO HILLER, NOTE 4: Strahlte zuletzt mehr Sicherheit aus als heute. Zwei Würzburger frei vor seinem Kasten, zwei Mal musste er hinter sich greifen.

Herbert Paul: Fauxpas beim zweiten Gegentreffer

HERBERT PAUL, NOTE 5: Fauxpas beim 0:2 gegen Torschütze Elva, den er eigentlich schon gestellt hatte - eigentlich. Auch sonst gegen den schnellen Flügelflitzer teils überfordert.

FELIX WEBER, NOTE 4: Unauffälligerer Innenverteidiger - im positiven wie negativen Sinn: weniger entscheidende Aktionen, aber auch keine Patzer. Beim 0:2 aber auch zu weit aufgerückt.

SIMON LORENZ, NOTE 4: Hatte die meisten Klärungsaktionen zu verzeichnen - unter anderem kratzte er die Kugel von der Linie. Beim 0:1 und später als Sechser jedoch öfter einen Schritt zu spät.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 4: Dreckigster Löwe - rein optisch. Hatte mit den schnellen Würzburger außen zu kämpfen und wirkte öfter unsicher, warf und grätschte sich dazwischen mit allem, was er hatte.

Stefan Lex trifft per Abstauber

STEFAN LEX, NOTE 4: Anfangs durch Defensivarbeit gefordert, kurz vor dem Seitenwechsel mit dem Abstauber-Anschlusstreffer.

DANIEL WEIN, NOTE 4: Agiert mal als erster Aufbauspieler, mal als Abräumer. Wieder in hohes Pensum, aber pennte beim 0:1.

EFKAN BEKIROGLU, NOTE 5: Kaum Aktionen - und offensichtlich selbst dabei fehlerbehaftet: Bierofka echauffierte sich mehrfach über sein Stellungsspiel.

Nico Karger: Ein Schuss in die Wolken

NICO KARGER, NOTE 5: Klärte im eigenen Strafraum mit der Brust - und nicht wie vielfach protestiert mit der Hand. Und vorne? Ein Schuss in die Wolken.

PRINCE OWUSU, NOTE 4: Feine Technik, aber nach einem gewonnenen Zweikampf wirkt er öfter, als wüsste er nicht wohin mit dem Ball. Immerhin beim 1:2 wusste er es - und lieferte den Assist für Lex.

SASCHA MÖLDERS, NOTE 5: Lag noch in der Kühlbox. Der dritte Auftritt in einer Woche schien zu viel für den Sturm-Routinier, der nie zur Geltung kam.

AARON BERZEL, NOTE 3: Zur Pause durfte der Kampf-Löwe für den filigraneren, aber wirkungslosen Bekiroglu ran. Stabiler Part der Dreierkette.

Benjamin Kindsvater fehlt Durchschlagskraft

BENJAMIN KINDSVATER, NOTE 4: Ersetzte Torschütze Lex und brachte Schwung. Zeigte neben einm zwei starken Dribblings aber auch, dass die letzte Durchschlagskraft fehlt.

MARKUS ZIEREIS KAM ZU SPÄT FÜR EINE BEWERTUNG.

Lesen Sie hier: Ex-Löwe Adriano Grimaldi verpasst mit KFC einen Sieg

 

4 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihr Pseudonym sowie weitere Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading