Einzelkritik zur Dritten Liga Noten zum TSV 1860: Lauter Vierer für harmlose Löwen!

Bedient: Sascha Mölders (li.) und die Löwen nach der Niederlage gegen Preußen Münster. Foto: imago/foto2press

Dem TSV 1860 fehlt auch gegen Preußen Münster die Durchschlagskraft. Vor allem zwei Offensivleute tauchen völlig ab - die Einzelkritik zu den Löwen.

 

München - "Vor allem in der ersten Halbzeit hatten wir zu wenig Mut und wir haben uns zu wenig getraut." Löwen-Trainer Daniel Bierofka war nach dem 0:1 (0:1) des TSV 1860 gegen Preußen Münster bedient - ob im Interview bei Magenta Sport oder danach auf der Pressekonferenz.

Seinen Sechzgern hatte gegen die Münsteraner mal wieder die Durchschlagskraft vor dem Tor gefehlt. Vor allem Benjamin Kondsvater und Stefan Lex blieben blass, in der Abwehr zeigte Simon Lorenz dagegen enorme Nehmerqualitäten - die Einzelkritik zu den Löwen:

MARCO HILLER, NOTE 3: Immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Beim Gegentor war er chancenlos.

Herbert Paul hat nach hinten Schwächen

HERBERT PAUL, NOTE 4: Nach vorne mit vielen Aktionen, doch nach hinten mit Schwächen. Das bestätigte sich auch diesmal. Hatte mit dem Schlusspfiff den Ausgleich auf dem Kopf – scheiterte aber.

FELIX WEBER, NOTE 4: Solides Spiel vom Kapitän, der viele Zweikämpfe gewann und sich auch einige Aktionen nach vorne gönnte. Doch beim Gegentor von Dadashov stand er viel zu weit weg vom Preußen-Stürmer.

SIMON LORENZ, NOTE 2: Seit Monaten in sehr guter Form, auch diesmal einer der Besten bei den Löwen. Stabilisator in der Abwehrmitte, ließ sich auch von Dadashovs Ellenbogen nicht ausknocken.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 3: Trieb das Spiel der Sechzger über seine Seite an. Aber auch der zweite Außenverteidiger vernachlässigte die Defensivarbeit. Seine Flanken hatten nicht die gewohnte Effektivität.

DANIEL WEIN, NOTE 4: Emsig wie eh und je, ein echter Spielmacher war der Münchner aber auch diesmal nicht. Der entscheidende Pass in die Schnittstelle gelang ihm nicht.

DENNIS DRESSEL, NOTE 4: Angekommen im Männerfußball. Scheute keinen Zweikampf, war aber derart mit den umtriebigen Münsteranern im Mittelfeld beschäftigt, dass er keinen Druck nach vorne aufbauen konnte.

Benjamin Kindsvater dribbelte sich fest

BENJAMIN KINDSVATER, NOTE 5: Aktuell bekommt der Trostberger Chance um Chance, nutzt diese aber bislang nicht. Erneut ohne Durchschlagskraft, dribbelte sich, wenn dann, in der Abwehr fest.

NICO KARGER, NOTE 2: "King Karges" kehrte nach überstandenen Adduktorenproblemen zurück – und war prompt bester Löwe. Agil, mit viel Zug zum Tor. Bereitete die Großchance durch Owusu (59.) mit viel Übersicht vor.

STEFAN LEX, NOTE 5: Völlig abgetaucht. Vom Erdinger war nichts zu sehen. Hatte gegen die robusten Defensivleute Preußens erkennbar Probleme. Von Torgefahr diesmal weit entfernt.

SASCHA MÖLDERS, NOTE 4: Diskutierte viel mit Schiedsrichter Guido Winkmann und seinen Gegenspielern. Holte sich dazu noch die fünfte Gelbe Karte ab - und ist damit in Halle gesperrt.

Christian Köppel bringt keinen Schwung

CHRISTIAN KÖPPEL, NOTE 4: "Köppi" kam zu seinem zweiten Drittligaspiel. Aber auch der Münchner brachte keinen neuen Schwung.

PRINCE OSEI OWUSU, NOTE 4: Hatte die Riesen-Chance zum Ausgleich, vergab jedoch aus bester Position – und ist schon seit sieben Spielen ohne Tor.

ALESSANDRO ABRUSCIA kam zu spät für eine Bewertung.

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