Einzelkritik zum TSV 1860 Noten: Zwei Fünfer und sechs Vierer für die Löwen

, aktualisiert am 02.02.2019 - 16:33 Uhr
Sah gegen Osnabrück die Rote Karte: Löwe Aaron Berzel (li.). Foto: imago/foto2press

Bei der Niederlage des TSV 1860 gegen Tabellenführer VfL Osnabrück wird Aaron Berzel zum Unglücks-Löwen, Prince Osei Owuse gelingt gleicht der erste Assist. Die Einzelkritik zu den Löwen.

 

München - Früh in Rückstand, lange unterlegen und dann auch noch in Unterzahl: Die Löwen wären nicht die Löwen, wenn ihnen nicht ausgerechnet in dieser Konstellation der umjubelte Ausgleich gelungen wäre.

Eine tragende Rolle spielte beim 1:1 durch Sascha Mölders auch Sechzigs neuer Prince - Leih-Löwe Prince Osei Owusu, doch am Ende war ein Treffer gegen Tabellenführer VfL Osnabrück (1:2) zu wenig. Die Einzelkritik:

MARCO HILLER, NOTE 3: Oft bei Flanken vor seinen Kasten in Alarmstimmung. Hielt Haltbares, aber hatte kaum Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Chancenlos beim 0:1.

Aaron Berzel muss mit glatt Rot runter

AARON BERZEL, NOTE 5: Unglücks-Löwe. Pennte bei Girths Kopfballtor und musste mit Glatt Rot runter. Dazwischen mit einigen Rettungstaten, doch was bleibt, sind die spielentscheidenden Aktionen.

DANIEL WEIN, NOTE 4: Zunächst anstelle von Kapitän Weber in der defensiven Dreierkette, rückte öfter ins Mittelfeld vor. Behielt seine Nebenmannen hinten wie weiter vorne nicht in der nötigen Ordnung, um Osnabrück im Griff zu haben.

SIMON LORENZ, NOTE 3: Oft gefordert, oft Sieger in seinen Zweikämpfen. Er war noch der Garant in Sechizgs wackliger Defensive.

HERBERT PAUL, NOTE 4: Hielt seine Seite besser dicht als Pendant Steinhart, aber auch nicht fehlerfrei gegen pfeilschnelle VfL-Flügelflitzer.

Quirin Moll verletzt sich schwer

QUIRIN MOLL, NOTE 4: Nach überstandener Muskelverletzung zurück in der Startelf. Starke Ballgewinne und einfache Verluste desselben wechselten sich ab, bevor der Taktgeber vom Feld humpeln musste. Diesmal schwerer verletzt?

EFKAN BEKIROGLU, NOTE 4: Auf engem Raum oft erfolgreich gestört und selten mit gelungenen Szenen. Schaffte es aber auch ab und an durch seine Technik, sich aus dem Würgegriff des Gegners zu befreien.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 5: Auf der linken Abwehrseite überfordert. Ließ sich von VfL-Vorlagengeber Renneke narren, auch sonst Unsicherheitsfaktor.

STEFAN LEX, NOTE 4: Vergab Sechzigs zweite Chance zur Führung, als er einen Schritt zu spät kam für eine Mölders-Ablage. Fleißig, aber glücklos.

Sascha Mölders als umjubelter Torschütze

SASCHA MÖLDERS, NOTE 3: Sichtlich motiviert, den Spitzenreiter zu schlagen. Gefiel im Zusammenspiel mit Lex, immer wieder lautstarker Kollegen-Aufrüttler und Schiri-Wüter. Umjubelter Torschütze.

NICO KARGER, NOTE 4: Vergab Sechzigs erste Chance zur Führung, als er nach einem Alleingang am langen Pfosten vorbei schlenzte. Ansonsten blass.

PRINCE OSEI, OWUSU NOTE 3: Löwen-Premiere nach 52 Minuten. Gewann seine ersten beiden Kopfballduelle - und traf - vor seinem abgepfiffenen Tor den Gegner mit dem Ellbogen. Es folgte der Assist für Mölders.

FELIX WEBER, NOTE 3: Der Kapitän kam nach einer Stunde und sollte in der Defensive retten, was noch irgendwie zu retten war. Ordentliche Leistung.

ROMUALD LACAZETTE KAM ZU SPÄT FÜR EINE BEWERTUNG.

Lesen Sie hier: Löwen-Legende Grosser: "Muss eine Lanze für Ismaik brechen"

 

8 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading