Einzelkritik zum TSV 1860 Noten: Drei Zweier und zwei Vierer für die Löwen

, aktualisiert am 01.12.2018 - 16:27 Uhr
Angekommen bei den Löwen: Stefan Lex (Mi.). Foto: imago/Pciture Ponit LE

Stefan Lex glänzt für den TSV 1860. Bezeichnend schießt der Erdinger die Löwen gegen den FSV Zwickau aus der Ergebniskrise - und sich in den Fokus. Auch Phillipp Steinhart weiß einmal mehr zu überzeugen. Die Einzelkritik zu den Sechzgern.

 

München - "Das war fürs Selbstvertrauen wichtig", meinte Stefan Lex nach dem 2:0 (2:0) der Löwen gegen Abstiegskandidat FSV Zwickau.

Allemal für sein eigenes Selbstvertrauen. Der einstige Bundesligaspieler zeigte gegen die Sachsen sein bislang bestes Spiel im Dress des TSV 1860. Nach nur einem Sieg aus zehn Spielen in der Dritten Liga ging auch Ersatzkapitän Sascha Mölders voran - und bekam eine entsprechende Note. Die AZ-Einzelkritik zum Sieg der Sechzger. 

MARCO HILLER, NOTE 3: Hatte mit Ausnahme einiger Rückpässe lange so gut wie nichts zu tun. Nach der Pause Unsicherheiten bei jeweils einer Ecke und Flanke, Sieger im Eins-gegen-Eins-Duell mit Schröter.

HERBERT PAUL, NOTE 3: Dichtmacher der rechten Abwehrseite, was ihm mit nicht allzu großer Mühe in zuverlässiger Weise gelang.

Fast-Patzer von Berzel

AARON BERZEL, NOTE 3: Laut Bierofka ein Typ, was seine Aufstellung anstelle des formschwachen Kapitäns Weber schon rechtzufertigen schien. Kampfstarke Vorstellung, Abzüge für einen Fast-Patzer als letzter Mann und schwaches Zweikampfverhalten bei Zwickaus dickster Möglichkeit.

SIMON LORENZ, NOTE 3: Aufmerksam und unaufgeregt und nicht nur heute stabilster Innenverteidiger der Sechzger - mit Ausnahme des Fauxpas bei besagter Zwickau-Chance.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 2: Seine Standards senkten sich wieder gefährlicher, sein Strafstoß zappelte im Netz. Zwei Mal war das Visier bei Schüssen in die Wolken falsch eingestellt. Trotzdem: gute Körpersprache, gute Leistung.

MARIUS WILLSCH, NOTE 4: Diesmal auf der rechten Seite zwischen Verteidiger Paul und Angreifer Lex zu finden. Einer der unauffälligsten Löwen.

Lex als Spieler des Spiels

DANIEL WEIN, NOTE 3: Großer Bewegungsradius, der ihm einige Rettungstaten hinten und zwei vergebene Chancen vorne einbrachte. Vom Kabinettstücken

QUIRIN MOLL, NOTE 3: Man sah dem Abräumer an, dass er wollte. Wenngleich nicht alles gelang und sich die Fans über einige seiner Rückpässe beschwerten, scheint Bierofkas Einzelgespräch mit ihm gefruchtet zu haben.

STEFAN LEX, NOTE 2: Löwe des Spiels. Artistischer Abschlussversuch, Traumpässe auf Karger und Mölders, - dann der tolle Lupfer zum 1:0. Harmonierte gut mit Mölders, vergab aber zwei Großchancen.

Mölders mit starkem Assist

SASCHA MÖLDERS, NOTE 2: Zeit für Mentalitätsmonster und Ersatzkapitän Mölders. Hat Grimaldi Startplatz und Präsenz abgekauft. Verballerte Sechzigs erste Möglichkeit, gekonnter Assist für Torschütze Lex. Erarbeitete Sechzig viele Chancen, die zu seinem Ärger meist vergeben wurden.

NICO KARGER, NOTE 4: Ebenfalls engagierter, aber blasserer Außenstürmer. Suchte das Dribbling, blieb aber zu oft hängen. Anfangs schwungvoll, aber wählte selten die richtigen Entscheidungen.

BENJAMIN KINDSVATER, NOTE 3: Kam für Karger, ersetzte diesen positionsgetreu. Konnte einige AKznte setzen, zwei vergebene Chancen zum 3:0.

ADRIANO GRIMALDI UND FELIX WEBER KAMEN ZU SPÄT FÜR EINE BEWERTUNG.

 

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