Einzelkritik zum TSV 1860 Noten: Die Zwei für die Abwehr - doch Sascha Mölders enttäuscht

, aktualisiert am 09.02.2019 - 16:25 Uhr
Hart umkämpft: das Spiel zwischen dem KFC Uerdingen und dem TSV 1860. Foto: imago Noah Wedel

Sascha Mölders kann in "seinem" Stadion in Duisburg nicht überzeugen. Stattdessen gehen Felix Weber und Daniel Wein voran - doch es gibt reihenweise Vierer und Fünfer. Die Einzelkritik zum TSV 1860.

München/Duisburg - Kein Sieg 2019, nur zwei Siege aus den letzten elf Spielen, nur drei Siege aus zuletzt 17 Spielen. Zwar trotzen die Löwen Aufstiegskandidat KFC Uerdingen in Unterzahl ein Unentschieden ab (1:1), doch der TSV 1860 kommt in der Dritten Liga nicht wirklich von der Stelle.

In seinem Wohnzimmer, der Arena des MSV Duisburg, kann Sascha Mölders keine Gefahr erzeugen. Sturmkollege Prince Osei Owusu ist kaum zu sehen. Stattdessen übernimmt Kapitän Felix Weber die Rolle des Goalgetters - die Einzelkritik.

MARCO HILLER, NOTE 3: Beim Gegentreffer völlig chancenlos. Wenn er gebraucht wurde, war die Nummer eins zur Stelle. Hatte gegen die vermeintlich geballte Offensivkraft überraschend wenig zu tun.

HERBERT PAUL, NOTE 5: Fälschte unglücklich zum 0:1 ab. Schwächte seine Löwen mit dem völlig unnötigen Platzverweis – bereits sein zweiter in dieser Saison. Initiierte davor viele Angriffe - vergebens.

Felix Weber trifft zum Ausgleich

FELIX WEBER, NOTE 2: Pushte seine Kollegen unermüdlich, ließ Stürmer Osawe erst gar nicht ins Spiel kommen. Und vorne sorgte der Innenverteidiger für viel Unruhe in der Abwehr der Uerdinger. Belohnte sich mit seinem zweiten Saisontor.

DANIEL WEIN, NOTE 2: Bereitete den Ausgleich mit einer scharfen Freistoßflanke vor. Übernahm auch ansonsten viel Verantwortung, zudem erster Spieleröffner. Gutes Spiel.

SIMON LORENZ, NOTE 3: Hatte auf seiner Abwehrseite richtig viel zu tun, was er meistens gut löste. Nur beim Gegentreffer ließ auch er die Uerdinger kombinieren. 

Von Stefan Lex ist nichts zu sehen

STEFAN LEX, NOTE 5: Böse Schwalbe kurz vor Schluss. Seine auffälligste Szene – vielsagend! Stets bemüht. Aber vom Prädikat Torjäger konnte auch in dieser Partie keine Rede sein.

EFKAN BEKIROGLU, NOTE 4: Konnte dem Spiel seiner Löwen über die Mitte keine Struktur geben. Verlor sich oft im Eins-gegen-eins – und dann auch den entscheidenden Zweikampf vor dem 0:1. Vergab die Riesen-Chance zum 2:1 (73.).

PHILLIPP STEINHART, NOTE 4: Seit Wochen dasselbe Bild: Defensiv mit Schwächen, offensiv mit viel Initiative. Doch beim 0:1 war seine Seite völlig blank.

NICO KARGER, NOTE 4: Bekam früh mächtig einen mit, biss sich aber ins Spiel. Er beschäftigte die KFC-Defensive permanent, ließ dabei aber Durchschlagskraft vermissen.

Mölders und Owusu ohne Durchschlagskraft

SASCHA MÖLDERS, NOTE 5: War in seinem Lieblings-Stadion auf verlorenem Posten. Ackerte, wie immer. Vergab zudem kurz vor Schluss seine einzige Torchance. Vorne fehlte dem früheren MSV-Profi zudem sichtlich die Explosivität.

PRINCE OSEI OWUSU, NOTE 4: Der Neue blieb blass. Kam diesmal gar nicht dazu, Bälle abzulegen, weil er ständig Mann gedeckt wurde. Das passte dem 22-Jährigen offensichtlich gar nicht.

ERIC WEEGER, NOTE 3: Sollte nach dem Platzverweis gegen Paul der rechten Seite Stabilität verleihen, was ihm auch gelang.

ROMUALD LACAZETTE und KODJOVI KOUSSOU kamen zu spät für eine Bewertung.

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