Eine wunderschöne FCB-Geschichte Ribéry mit Comeback und Tor: "Das war sehr schön!"

Wenigstens Eines war bei der Niederlage des FCB umjubelt: Die Rückkehr von Franck Ribéry und der Treffer des Franzosen. Foto: dpa

Der Franzose kehrt gegen Gladbach nach 269 Tagen zurück - und dann gleich mit einem Treffer. Dennoch ist der Franzose auch "traurig". FCB-Kapitän Philipp Lahm drückt die Freude des Teams über die Rückkehr des 32-Jährigen aus.

 

Mönchengladbach -  Nach 269 Tagen kehrte Franck Ribéry zurück – und wie: In der 75. Minute wurde der Franzose für den blassen Robert Lewandowski eingewechselt und traf sechs Minuten später zum 1:3 – immerhin. Ein Lichtblick beim 1:3 der Bayern in Gladbach, der ersten Saisonpleite der Münchner.

Es war Ribérys 105. Treffer im 300. Pflichtspiel des 32-Jährigen. Die Mannschaft freute sich für ihn. „Wir sind alle froh, dass Franck wieder zurück ist“, meinte Kapitän Philipp Lahm.

Nach nur zwei Trainingseinheiten hatte Trainer Pep Guardiola den Franzosen überraschend mit nach Mönchengladbach genommen. Ebenso überraschend, dass er trotz des Rückstandes gleich ein paar Akzente setzen konnte – und traf. „Das hat sich bereits im Training angedeutet“, berichtete Sportvorstand Matthias Sammer nach dem Spiel, „Franck war sehr gut drauf, dem Fuß geht's gut. Die Mediziner haben das Okay gegeben und so konnte er noch ein paar Minuten Spielzeit bekommen. Dass er dann noch das Tor macht, war natürlich die Krönung.“

Am 11. März hatte Ribéry sein letztes Spiel für den FC Bayern bestritten. Beim 7:0 gegen Donezk in der Champions League bekam er einen Tritt aufs rechte Sprunggelenk. In der Folge stoppte ihn eine Knochenhautentzündung für fast neun Monate. In Gladbach kam das lange ersehnte Ende der Leidenszeit. „Das war gut für mich, sehr schön heute. Ich habe nicht gedacht, dass ich nach nur zwei Mal Training so schnell zurückkehren kann. Es ist sehr positiv für mich, dass ich auch ein Tor machen konnte“, sagte Ribéry nach dem 1:3 und fügte hinzu: „Aber ich bin traurig, dass wir nicht gewonnen haben. Aber das kann passieren, das ist Fußball.“

Und sein Fitnesszustand? Ribéry; „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, brauche noch Training und Rhythmus. Ich habe eine lange Pause hinter mir. Nun brauche ich einfach Zeit. Wir versuchen nun, alle noch bis zur Winterpause verbleibenden Spiele zu gewinnen.“ Mit Ribéry im Kader. Der Anfang ist gemacht. Patrick Strasser

 

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