Ehemaliger Bayern-Torwart Jean-Marie Pfaff macht sich Sorgen um den FCB

Jean-Marie Pfaff, hier beim Finale der Europa League 2015 in Amsterdam. Foto: imago

Er spielte sechs Jahre für die Bayern, holte in dieser Zeit drei Meisterschaften sowie zwei Pokalsiege und stand 1987 im Europapokalfinale gegen den FC Porto. Jetzt spricht Jean-Marie Pfaff über die aktuelle Situation beim FCB.

 

München - Der frühere Bayern-Torwart Jean-Marie Pfaff hat bei SPORT1 seine Einschätzung zur aktuellen Lage beim deutschen Rekordmeister gegeben. Nach den schweren Verletzungen der Innenverteidiger Boateng, Badstuber und Martinez ist sich Pfaff nicht sicher, ob die Bayern alle ihre Ziele erreichen können: "Auch Bayern München bekommt Probleme, wenn wichtige Spieler verletzt ausfallen."

Mitleid hat der Belgier vor allem mit Holger Badstuber: "Die Leidensgeschichte von ihm geht mir sehr nahe. Dieser Junge hat das Pech an den Füßen kleben." Der Nationalspieler sei aber "ein Kämpfer", betonte Pfaff.

Für ein mögliches Champions-League Finale wünscht sich Pfaff, "dass zumindest Boateng wieder fit wird."

Obwohl er kein Wahrsager sei, gehe er davon aus, dass "wenn alle gesund bleiben", es für drei Titel reichen könnte: "Die Spieler wollen Guardiola zum Abschied sicher drei Titel schenken und sind auch sich selbst verpflichtet, Topleistungen zu bringen."

Nur Positives über Ancelotti

Über den ab Juli neuen Bayern-Trainer Carlo Ancelotti findet Pfaff ausschließlich positive Worte. Sowohl fachlich als auch menschlich sei der Guardiola-Nachfolger überzeugend: "Er ist reif für den FC Bayern", sagte er und fügte hinzu: "Er hat viel Erfahrung und ich bin überzeugt, dass er das in München schaffen wird." Dafür müsse er sich lediglich schnell einleben und die deutsche Sprache lernen.

Pfaff sagte, er gehe davon aus, dass sich nicht nur der Verein, sondern auch die Fans der Bayern auf den neuen Trainer freuten.

 

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