ECA-Vorsitz Juventus-Boss Agnelli folgt auf Rummenigge

, aktualisiert am 05.09.2017 - 14:22 Uhr
Andrea Agnelli und Karl-Heinz Rummenigge (rechts). Foto: imago/HochZwei (Archivbild)

Andrea Agnelli ist der neue Vorsitzende der European Club Association (ECA) und folgt damit auf Karl-Heinz Rummenigge. Der Vorstandsboss des FC Bayern hatte seinen Rückzug bereits vor einigen Wochen angekündigt.

 

Genf - Andrea Agnelli galt als aussichtsreichster Kandidat auf die Nachfolge des freiwillig ausgeschiedenen Karl-Heinz Rummenigge: Am Dienstag ist der Präsident von Juventus Turin in Genf zum Nachfolger des Vorstandsbosses des FC Bayern gewählt worden.

Der 41-Jährige ist damit Chef der mächtigen Klub-Vereinigung ECA. Die einstimmige Wahl fand am Dienstag während der 19. ECA-Vollversammlung in Genf statt.

Agnelli steht dem italienischen Rekordmeister Juventus Turin vor und war bislang einer von Rummenigges Stellvertretern in der ECA. Der 61-jährige Rummenigge - er wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt -hatte sich nach neun Jahren nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Er hatte sich am Montag in Genf mit einer Rede von den ECA-Mitgliedern verabschiedet.

Rummenigge war seit der ECA-Gründung im Jahr 2008 der Vorsitzende der Klub-Vereinigung. Mit ihm an der Spitze hatte die ECA bedeutende Veränderungen im Weltfußball angestoßen. Zusammen mit Agnelli wird Ivan Gazidis (52/FC Arsenal) die ECA-Interessen im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) vertreten.

Ins Führungsgremium der ECA wurde zudem Bayerns Michael Gerlinger (44) gewählt - er ist beim deutschen Rekordmeister Direktor Recht. Agnelli lobte den neuen deutschen Vertreter: "Er ist ein Meister der Verhandlung und kennt die Landkarte des europäischen Vereinsfußballs im Detail wie kaum ein zweiter."

2007 war Gerlinger bereits bei der Gründung der ECA beteiligt. Für ihn sei die Wahl "eine Ehre und eine große Verantwortung", sagte er.

 

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