Durchsichtiges Kleid Herzogin Kate ohne BH bei der "Spectre"-Premiere

Bei der "Spectre"-Premiere in London strahlte Kate in einem pastellblauen Kleid von "Jenny Peckham". Untypisch für einen Royal: Die Herzogin trug offensichtlich keinen BH. Alle Bilder vom roten Teppich zum Durchklicken. Foto: dpa

Am Abend feierte der heiß ersehnte neue Bond-Film "Spectre" Premiere in London. Für Aufsehen sorgte aber nicht nur Daniel Craig mit seinen Bond-Girls, sondern auch Herzogin Kate, die keinen BH unter ihrem "Jenny Packham"-Kleid trug.

 

London - Meist klopfen Moderatoren bei Großveranstaltungen etwas zu große Sprüche - aber Rick Edwards (36) könnte Recht gehabt haben, als er am Montagabend die Weltpremiere von "Spectre" in London als "eines der meisterwarteten Kino-Events des Jahres" angekündigte. Immerhin geht es um einen "Bond". Und die Stars des Streifens tummelten sich ausnahmslos auf dem roten Teppich der ehrwürdigen Royal Albert Hall - sogar royaler Besuch kam.

Gegen 20.20 Uhr deutscher Zeit, gut 15 Minuten nach allen anderen Gästen, trafen Prinz William, seine Kate (beide 33) und Prinz Harry (31) ein. Worte an die Menge vor Ort und am Fernseher richteten sie aber nicht - nach einem Plausch mit Regisseur Mendes machten sie sich auf in die Filmvorführung.

Kleid von Jenny Packham, Schuhe von Jimmy Choo

Kate hat allerdings auf der Weltpremiere für Aufsehen gesorgt. Die Herzogin musste sich auf dem roten Teppich schließlich auch gegen die Bond-Girls behaupten: Und das gelang der 33-Jährigen in einer maßgeschneiderten transparenten Robe von Jenny Packham. Das pastellblaue Kleid mit langen Ärmeln reichte bis zum Boden und hatte einen wenig gewagten V-Ausschnitt. Darunter wurde es dann aber interessant: Denn die Herzogin trug offenbar keinen BH.

Von vorne war dies durch die Wickeloptik des Chiffon-Teils des Kleides natürlich nicht zu sehen, auf der Rückseite ließ die Robe durch den transparenten Stoff und einen Schlitz aber tief blicken. Eine silberne Verzierung um ihre Taille betonte zudem die schlanke Figur der zweifachen Mutter.

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr hat sich Kate damit für ein Outfit von Jenny Packham entschieden. Im Mai trug sie ein Kleid der Designerin, als sie das Krankenhaus mit Prinzessin Charlotte verließ und auch als Chinas Präsident vor kurzem Großbritannien besuchte, empfing sie ihn in einer Robe von Packham. Die silberne Clutch, die Kate bei der "Spectre"-Premiere zu ihrem Kleid kombinierte, stammt ebenfalls von Packham. Ihre Schuhe dagegen kamen von Jimmy Choo, auch diese glitzerten in Silber. Ihre hochgesteckten Haare brachten zudem die großen Ohrringe von Robinson Pelham zur Geltung - ebenfalls in Silber.

Den größten Auftritt hatte aber naturgemäß Hauptdarsteller Daniel Craig. Im höchst edlen schwarzen Zirn tauchte der 47-Jährige auf und erinnerte an Bond persönlich - zumal mit seinen beiden Bondgirls Léa Seydoux (30, "Grand Budapest Hotel") und Monica Bellucci (51) im Arm. Allerdings gestand Craig im Red-Carpet-Interview indirekt auch, sich nicht allzu sehr auf den Abend gefreut zu haben. Er sei "aufgeregt", sagte er zwar. Schob aber hinterher, er hasse es, sich selbst auf der Leinwand zu sehen. Immerhin "liebe" er es aber auch, 007 zu spielen. Eher unerwartete Töne aus dem Munde des zuletzt arg Bond-kritischen Craig.

Daniel Craig: "Einen weiteren Film würde ich nur des Geldes wegen machen"

Der Dreh mit Daniel Craig? - "War okay."

Dafür, dass Craig am Montag nicht seinen letzten Auftritt bei einer Bond-Premiere hatte, sprach auch der Kommentar von Produzentin Barbara Broccoli (55). Regisseur Sam Mendes (50) und Craig hätten großartige Arbeit geleistet, betonte sie - und erklärte scherzhaft, "wir tendieren dazu, an ihnen festzuhalten". Einzig Seydoux stockte etwas unerwartet, als sie gefragt wurde, wie denn der Dreh mit Craig so war. "Es war okay", sagte sie mit einem Lachen und zögerte ein paar Sekunden. "Nein, es war wirklich nett. Wir hatten viel Spaß."

Definitiv einige gute Zeit bei der Arbeit hatte der neue Bond-Co-Drehbuchautor Jez Butterworth (46, "Black Mass"). "Wir wollten so viel Spaß wie möglich haben", sagte er. "Und es ist ein riesiger Spaß, Zeilen mit den Worten "..., 007." oder "..., Mr. Bond" zu beenden." Allzu oft habe man dazu schließlich nicht Gelegenheit.

 

 

1 Kommentar