Duell beim FC Bayern "Keine Angst": Costa eröffnet den Kampf gegen Ribéry

Douglas Costa - der Senkrechtstarter des FC Bayern Foto: sampics/Augenklick

Douglas Costa ist der Shootingstar beim FC Bayern. Seinen Stammplatz will der Brasilianer nicht mehr hergeben - und kündigt einen harten Konkurrenzkampf gegen Franck Ribéry an.

 

München - 19 Torbeteiligungen in 20 Spielen, dazu starke Leistungen im Dress der brasilianischen Nationalmannschaft: Douglas Costa erlebt aktuell die beste Phase seiner Karriere. Der 25-Jährige hat sich beim FC Bayern auf Anhieb einen Stammplatz erkämpft - und den will er auch nach der Rückkehr von Franck Ribéry nicht mehr hergeben.

"Ich habe keine Angst vor Ribéry", sagte Costa im Interview mit der "Bild"-Zeitung. "Darum geht es auch nicht. Mit Franck werden wir noch stärker. Noch flexibler. Darum geht es." Er freue sich auf das Comeback des Franzosen, der seit dieser Woche wieder mit dem Bayern-Team trainiert. Aber aus seinen Worten ist herauszuhören, dass er seinen Platz im offensiven Mittelfeld verteidigen will: "Ich werde mich noch mehr anstrengen, um Pep zu überzeugen."

Pep Guardiola - für Costa ist der Coach der Hauptgrund, warum er im Sommer für 30 Millionen Euro von Schachtjor Donezk nach München wechselte. "Chelsea wollte mich auch. Die hatten großes Interesse und haben sich sehr um mich bemüht", sagte Costa. Aber er habe "unbedingt" zu Guardiola und den Bayern gewollt: "Ich habe mich bewusst für Pep und Bayern entschieden – weil ich der Überzeugung war, dass ich hier mehr lernen kann."

Umso mehr würde er es bedauern, falls Guardiola den Verein im Sommer verlassen sollte. „Natürlich wäre ich traurig, wenn Pep gehen würde. Nicht nur ich. Wir wollen alle, dass er bleibt. Es ist aber allein Peps Entscheidung. Er wird eine Vision für sein Leben haben."

 

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